Task Management

Ich liebe ToDo-Listen und Reminder. Ich habe aktuell über 50 unterschiedliche Listen mit jeweils einigen Einträgen, gruppiert nach Projekten, Themen, Notwendigkeit und Anwendungsfall. Dazu kommen mehrere Task Management Tools, die ich einerseits privat und andereseits geschäftlich nutze.

Bevor ich damit anfange wieso und warum ich welche Tools wie verwende, möchte ich eine kurze Übersicht über all diese Tools geben:

  • Wunderlist (ToDo-Listen)
  • TickTick (ToDo-Listen)
  • Apple Reminders (Erinnerungen)
  • Google Inbox ((E-Mail)-Erinnerungen)
  • Spark (E-Mail-Erinnerungen)
  • JIRA (Projektmanagement)
  • Asana (Projektmanagement)

Warum das alles?

Und warum so viele unterschiedliche Tools? Nun, ich habe kein wirklich gutes Gedächtnis was alltägliche Dinge angeht. Das hatte ich noch nie und daher habe ich in der Vergangenheit Dinge entweder vergessen oder viel Zeit darauf verwendet um mich permanent daran zu erinnern eine wichtige Aufgabe eben nicht zu vergessen.

Irgendwann vor vielen Jahren bin ich dann dazu übergegangen mir sofort alles, was irgendwie erledigt werden muss, aufzuschreiben. Anschließend habe ich einen Termin gesetzt zu dem die Erinnerung wieder erscheinen soll, damit ich sie so lange vergessen kann, bis sie letztlich relevant wird.

Der Vorteil, den ich dadurch hatte, war enorm. Nachdem ich mich konditioniert hatte alles zu notieren hatte ich einen Kopf für andere Dinge. Ich konnte mich auf die wesentlichen Aufgaben konzentieren und musste nicht im Hinterkopf behalten, dass ich doch heute noch die Wäsche waschen muss.

Je exzessiver ich die Reminder-Funktion meines Smartphones nutzte, desto mehr stellte ich fest, dass es viele unterschiedliche Arten der Erinnerungen gibt. Jede Art von Erinnerung hat einen etwas anderen Anwendungsfall und damit auch etwas andere Anforderungen. Leider gibt es meines Wissens nach keine App, die all diese Anforderungen erfüllt. Daher verwende ich für jeden unterschiedlichen Zweck eine unterschiedliche App:

Wunderlist

Wunderlist ist für mich perfekt, wenn es um langwierige, private Aufgaben geht. In Ordnern gruppierte Listen können entworfen und dann vergessen werden, bis das Szenario auftritt. Besonders sinnvoll ist das zum Beispiel für Checklisten.

Beispiel: Ich möchte in den Urlaub fahren. Hab ich alles dabei? Wie wäre es, wenn ich in meiner Wunderlist Liste nachsehe, ob ich alles eingepackt habe? Dort kann ich den gesamten Koffer und alle eventuellen Notwendigkeiten durchgehen und alles abhaken, was entweder schon gepackt oder nicht benötigt wurde. Zahnpasta? Check. Reisepass? Check. Sonnencreme? Brauch ich nicht. Check.

Außerdem von Vorteil ist die Funktion des Teilens von Listen. So kann ich die Einkaufsliste mit meiner Freundin teilen und wenn es ans Einkaufen geht, wissen beide was benötigt wird.

TickTick

TickTick hat große Ähnlichkeiten zu Wunderlist, ist aber (für mich) in Sachen Zeitmanagement stärker. Auch hier lassen sich Listen gruppieren, Unterlisten erstellen, Dateien hochladen und Deadlines setzen. Deswegen verwende ich TickTick für alles, was meine Selbstständigkeit angeht. Projektziele und persönliche Tagesziele werden dort eingetragen und verwaltet. So vergesse ich nichts mehr.

Google Inbox und Spark

Mein Liebling für akute, aber nicht Minutenkritische Aufgaben. Google Inbox macht es einfach, Aufgaben in gewisse Zeitgebiete zu verschieben. Das wäre zum Beispiel morgen früh, heute Abend, dieses Wochenende, nächste Woche, etc. Also recht ungenaue Bereiche, die aber trotzdem Taggenau sind. Wenn ich also im Laufe des Tages eine gewisse E-Mail beantworten möchte oder nochmal nachhaken will, wenn bis zu einem gewissen Datum keine Antwort gekommen ist, ist Google Inbox die beste Wahl. Auch toll finde ich die Integration einfacher ToDos in das E-Mail-Postfach. So kann ich per Browser-Plugin zum Beispiel mit nur einem Klick die aktuelle Seite als ToDo speichern und sie am Abend in Ruhe lesen.

Spark ist hier die freie Alternative zu Google Inbox. Wer sein E-Mail-Konto (aus beruflichen Gründen zum Beispiel) nicht bi Google hat, kann mit der Spark-Anwendung am iPhone oder Mac ebenfalls E-Mails auf bestimmte Zeiten datieren.

Apple Reminders

Wenn etwas wirklich dringend und zeitkritisch ist, sind die Apple Reminders optimal. Da ich voll im Apple-Ökosystem verschwunden bin, werde ich zum Zeitpunkt der Wiedervorlage nicht nur an meinem iPhone genervt - und zwar so lange, bis ich die Erinnerung abgehakt habe - sondern auch an meinem MacBook und an der Apple Watch.

Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn ich unbedingt daran denken muss, vor dem Feierabend das Ladegerät einzupacken, oder ich morgen früh meinen Regenschirm mitnehmen oder mich vor dem Duschen rasieren muss.

JIRA und Asana

Diese beiden Tools sind mehr Jobbedingt und vermutlich nur von Relevanz, wenn man im Bereich des Projektmanagements oder der Projektdurchführung tätig ist. Beides sind Ticketsysteme, die einem eine gute Übersicht über laufende Projekte bieten und dabei die Kollaboration mit Kollegen effizient ermöglichen. Damit lassen sich auch große Projekte in kleine Teile zerstückeln und somit bewältigen, ohne dass ein Detail verloren geht.


Mein Rat an dich

Zugegeben, vielleicht übertreibe ich ein wenig. Ich bin ein Mensch fürs Detail (in gewissen Bereichen zumindest) und liebe deswegen Tools, die mir helfen meinen Alltag so effektiv wie möglich zu gestalten ohne dass wichtige Dinge liegen gelassen werden. Was ich mit diesem Beitrag ausdrücken möchte ist, dass ToDo-Listen ein extrem mächtiges Tool sind, welches vielseitig eingesetzt werden kann. Ich glaube nicht, dass du von heute auf morgen jeden dieser Aspekte umsetzen wirst, aber vielleicht ist der ein oder andere Punkt dabei, der dir helfen könnte, deinen Alltag etwas einfacher zu gestalten.

Möchtest du Checklisten pflegen um bei wichtigen und seltenen Ereignissen wie Urlaub, Umzug, Bewerbung oder wichtigen Entscheidungen nichts zu vergessen? Möchtest du eine Bucket List pflegen und den Status überwachen?

Möchtest du vielleicht nie wieder vergessen Staub zu saugen, die Spülmaschine auszuräumen oder eine Überweisung zu tätigen? Möchtest du nicht mehr vergessen, dass du doch noch auf eine Antwort per E-Mail von deiner Bank wartest?

Möchtest du nie wieder deinen Schal, Laptop oder das wichtige Dokument für das Meeting heute vergessen?

Oder möchtest du nie wieder wichtige Details eines großen Projektes vergessen und dich ganz auf die aktuelle Aufgabe fokussieren?

Dann ist ToDo die Antwort! Kaufe jetzt ToDo und erhalte Reminder gratis dazu! Und wenn du in den nächsten 10 Minuten zuschlägst, bekommst du oben drauf auch noch einen klaren Kopf! Nur jetzt im Kühlregal.

Technische Gründe bei Spotify - Warum ich meinen Facebook-Account nicht loslösen kann

Ich habe vor fünf Jahren einen Account bei Spotify erstellt. Damals habe ich mich dort mit Facebook angemeldet und fröhlich vor mich hingespotifyt. Jetzt, fünf Jahre später möchte ich meinen seit zwei Jahren stillgelegten Facebook-Account endlich löschen. Nicht zuletzt aufgrund aktueller Geschehnisse aber eben auch, weil ich ihn seit zwei Jahren nicht mehr benötige und mittlerweile auch den vorletzten Single-Sign-On-Dienst, bei dem ich mich ursprünglich über Facebook anmeldete, entfernt habe. Mit einer Ausnahme: Spotify.

Apple Watch

Ich war ja schon immer ein Freund von Smartwatches. Ich habe damals, als das Thema noch ganz neu war, die LG G Watch R ausprobiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass die Zeit noch nicht reif ist. Jetzt, vier Jahre später, nachdem ich eine Zeit lang einen simplen Fitnesstracker - das Mi Band 2 (welches ich absolut empfehlen kann!) - verwendet habe, wollte ich dem Ganzen noch einmal eine Chance geben und habe mir deswegen die Apple Watch Series 3 zugelegt.

Einfach abnehmen

Abnehmen. Viele verstehen nicht, wieso Abnehmen so so schwierig ist. Besonders die, die einfach "von Natur aus nicht zunehmen". Das Problem am Abnehmen ist, dass Essen eine Sucht ist, genau wie Rauchen, Trinken oder Zocken. Nur möchte sich das niemand eingestehen. Bei den "Standardsüchten" ist jedem klar, dass man davon abhängig wird. Wer raucht, wird süchtig. Wer Drogen nimmt, wird süchtig. Aber wer viel wiegt, der ist nicht süchtig, sondern hat nur schwere Knochen oder ist genetisch dazu veranlagt viel zu essen oder hat eine Krankheit oder einen schlechten Stoffwechsel.

Fakt ist aber, dass es bis auf ein paar (sehr) kleine Ausnahmen immer dieselbe Ursache hat: Man isst mehr, als man verbraucht. Und das zu akzeptieren, ist für einen Süchtigen sehr schwer. Zu akzeptieren, dass nicht andere Faktoren schuld an dem Zustand sind, sondern man selbst die Ursache dafür ist.

Technologie, welche die Welt verändern wird

Wer versucht, mit den neusten Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben, der dürfte in letzter Zeit sehr oft den Satz "Das wird die Welt verändern!" gehört haben. Deswegen möchte ich ein paar dieser Projekte oder Bereiche nennen und aufzeigen, warum sie das Potential haben, die Welt tatsächlich zu verändern.

Jedes davon wird in den kommenden 20 Jahren eine massive Rolle spielen und in mindestens einem Bereich einen absoluten Durchbruch herbeiführen. Sie werden unsere Leben vereinfachen und uns Innovation bringen, wie wir sie uns vielleicht noch nicht einmal vorstellen können. Aber auch die neuen Gefahren und Herausforderungen, welche dadurch entstehen werden, sollten nicht unterschätzt werden, und wir sollten schon jetzt damit anfangen uns zu überlegen, wie wir die Probleme angehen können. Sonst ist es eventuell bald schon zu spät. Denn eins haben fast alle Punkte gemeinsam: Sie könnten der Menschheit massiv schaden.

Umzug: Von WordPress zu PageKit

Dem ein oder anderen Leser mag aufgefallen sein, dass mein Blog mittlerweile etwas anders aussieht. Grund dafür ist die darunterliegende Plattform. Ich habe nämlich endlich eine Blogging-Plattform gefunden, welche meinen Ansprüchen gerecht wird: PageKit

WordPress ist wohl das bekannteste Open Source PHP-Projekt. Mit WordPress lassen sich Websites aller Art zusammenbauen, darunter natürlich auch Blogs, aber auch Foren, Shops und vieles mehr. Der Vorteil ist klar: Das System ist absolut flexibel und kommt mit starken Features, einer Admin-Oberfläche und tonnenweise Plugins. Außerdem ist es gerade für Einsteiger sehr bequem zu bedienen und erfreut sich dank der Beliebtheit an aktiver Community-Unterstützung.

Cryptowährung und Blockchain: Bitcoin, Ethereum und co. erklärt

In letzter Zeit ist die neue Technologie Blockchain in aller Munde. Die Nachrichtenportale sind voll davon und sogar in der Zeitung findet man den ein oder anderen Hinweis. Jede Firma macht jetzt Blockchain und überhaupt ist es das krasseste seit der Erfindung des Internets. Aber was ist denn Blockchain, Bitcoin und co. überhaupt? Ich möchte versuchen, das Thema so einfach wie möglich zu erklären. Sollte deswegen etwas nicht zu 100% technisch korrekt sein, dann ist das halt so.

Begrifflichkeiten

Zuerst einmal müssen die vielen, neuen Begriffe sortiert werden, damit es einen klaren Überblick geben kann. Müsste man Gruppen bilden, so ließen sich Cryptowährung, Bitcoin und Ethereum in eine, und Blockchain und Smart Contracts in eine andere packen lassen. Was die vier Begriffe bedeuten, erfahren wir gleich. Wichtig ist erst einmal, dass Gruppe A und Gruppe B nicht direkt etwas miteinander zu tun haben. Bei Bitcoin und Ethereum handelt es sich um Cryptowährung. Der Überbegriff ist hier also "Cryptowährung". Bitcoin und Ethereum sind eine Art davon.

Android - Auch in 2017 noch Mist

Ich mag Android nicht. Aber ich mag auch nicht, wenn Leute stur von ihrer Meinung überzeugt sind, die sie sich schon vor Jahren gebildet haben. Ich weiß, dass es schwer ist, von seiner Meinung abzulassen und ich weiß auch, dass ich ein Sturkopf bin. Trotzdem versuche ich, mich selbst immer wieder vom Gegenteil zu überzeugen um ein etwas offeneres Weltbild zu bekommen.

Deswegen - und weil iOS immer schlechter wird - lege ich mir alle paar Jahre ein Android-Smartphone zu, obwohl ich mein iPhone eigentlich mag. Aber da nach jeder neuen Android-Version immer von den Android-Fanboys behauptet wird "ja, früher wars kacke, aber Android X ist jetzt viel besser", denke ich mir "vielleicht ist es ja jetzt besser als iOS". Und das fände ich wirklich cool. Schließlich hat Android sehr viele Vorteile. Es ist offen, anpassbar und man hat gerade als Entwickler und Nerd sehr viele Möglichkeiten. Ich verkaufe also alle paar Jahre mein iPhone und lege mir ein Android-Flaggschiff zu. In der Vergangenheit waren das:

Higher Order Messaging: Arrays auf Steroiden

Seit ein paar Monaten gibt es in Laravel ein neues Feature: Higher Order Messaging in Collections. Um zu verstehen, was das ist und worum es sich hierbei handelt, muss erst einmal eine Collection erklärt werden.

Wer noch nicht mit Laravel gearbeitet hat, kennt sie vermutlich nicht. Aber im Endeffekt sind Collections einfach getunte PHP-Arrays. Also eine Wrapper-Klasse um ein normales Array mit einigen Zusatzfunktionen. Statt array_map($function, $array) kann man hier beispielsweise einfach $collection->map($function) ausführen. Und so gibt es einige zusätzliche Methoden: filter, sum, where, first, pull, etc. Die ganze Liste gibt es hier. Zusammenfassend lässt sich sagen: Collections vereinen alle Array-Funktionen von PHP in einem Objekt, und vereinfachen so die Arbeit mit Arrays enorm.

Das neuste Feature von Collections ist - wie eingangs erwähnt - das Higher Order Messaging. Das klingt erstmal kompliziert, und ist in der Tat auch relativ seltsam. Ein Beispiel erklärt das Ganze etwas besser. Angenommen wir haben eine Collection $employees, welche ein Array von Mitarbeiter-Objekten enthält. Ein Mitarbeiter hat die Methode sendPayment(), um eine Bezahlung zu senden.

Hackintosh - The Best of Both Worlds

Prolog

Mein MacBook Air von 2014 ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und schafft es nicht, meine zwei 2560 x 1080 Monitore gleichzeitig anzusteuern. Deswegen war die Überlegung, einen neuen Mac anzuschaffen, welcher dann als Antriebskraft für die beiden Bildschirme dient.

Warum ein Mac? Weil ich finde - und das ist natürlich nur die eigene Meinung - dass macOS das beste Betriebssystem für die tägliche Arbeit und das Programmieren ist. Im Vergleich zu Linux muss das System weniger oft gewartet werden und es bleibt mehr Zeit für Produktivität. Im Vergleich zu Windows 10 sammelt macOS wesentlich weniger persönliche Daten und ist außerdem Unix-Basiert, was die Arbeit mit der Command Line vereinfacht.

Der Nachteil bei macOS ist, dass es nur auf der von Apple vertriebenen Hardware angeboten wird. Und das hat seinen Grund. Natürlich verdient Apple dadurch mehr Geld, aber auch aus technischer Sicht macht es Sinn: Da nur kontrollierte Hardware verwendet wird, kann das Betriebssystem damit getestet und darauf abgestimmt werden. Das verhindert komische Hardware-Konstellationen, die zu seltsamen Fehlern führen. Mit ein Grund, warum macOS sehr stabil läuft.