iOS 13 und macOS Catalina...

Man könnte sagen, ich sei ein Apple-Fanboy. Das ist sogar so extrem, dass ich, da ich mittlerweile ja nur noch mit einem Rucksack im Rahmen des DiNo-Lifestlyes unterwegs bin, quasi ausschließlich Technik von Apple besitze. 90% des Werts in meinem Rucksack ist Apple-Produkten zu verschulden: MacBook Pro, iPhone 8, Apple Watch Series 3, AirPods, iPad 12“ und ein ReMarkable-Tablet. Das war es im Großen und Ganzen.

Nun muss ich als Fanboy aber mal klar sagen: Die neusten Updates von iOS und macOS sind katastrophal. Jemanden, der dann so tief in der Apple-Materie drinsteckt wie ich, bekommt bei solchen Updates dann auch immer die volle Ladung ab: Entweder tolle neue Features, die das Zusammenspiel der Geräte erheblich verbessern, oder eben in die andere Richtung: Fehler, die dafür sorgen, dass nicht nur ein Gerät schlechter wird, sondern direkt alle, da sie ja alle schön miteinander zusammenspielen. So geschehen bei der neusten Update-Welle auf iOS 13 und macOS Catalina.

AirPods

People don't know what they want until you show it to them. — Steve Jobs

Diese Aussage finde ich in vielen Bereichen sehr passend. So auch bei den AirPods, den kabellosen Kopfhörern von Apple. Ich weiß, ich weiß, ich bin spät zur Party, aber ich war mit meinen bisherigen Kopfhörern sehr zufrieden.

Die letzten zwei Jahre über habe ich die TaoTronics Bluetooth Kopfhörer für 20 Euro verwendet. Sie sind mit einem Kabel miteinander verbunden und verbinden sich dann per Bluetooth mit dem Handy. Für 20 Euro kann man nicht viel erwarten, dafür sind sie aber wirklich gut. Die Tonqualität ist ok, sie sitzen gut im Ohr und funktionieren mehr oder weniger akzeptabel. Der Akku hielt nicht lang und bei mehr als einem Meter Entfernung zum Handy fing der Ton an zu ruckeln. Außerdem war das integrierte Mikrofon komplett für die Tonne. Aber hey, für 20 Euro haben sie zwei Jahre lang gut funktioniert. Ich war also zufrieden.

Dann habe ich mir endlich mal die Apple AirPods gegönnt, von denen alle immer sprechen. Während meinem Urlaub in New York ist mir aufgefallen, dass so gut wie jeder damit rumläuft. Also muss doch was dran sein...

Weg von Google; hin zu Self-Hosted?

Wie jeder vernünftige Mensch bin auch ich großen Konzernen gegenüber sehr skeptisch. Besonders dann, wenn sie quasi alle wichtigen Informationen aus meinem Leben besitzen. Google ist dabei ganz oben auf der Gefahrenliste, denn diese Firma besaß nicht nur all meine E-Mails, sondern auch meine Passwörter, Kontakte, Termine, Bilder, Dokumente, Notizen und meinen Browserverlauf. Alles bei einem Unternehmen, das völlig frei darin ist, meine Daten auszuwerten, an Geheimdienste weiterzugeben, oder sonst wie zu verwenden. Selbstverständlich besteht hier auch immer die Gefahr eines Hacks oder eines Software-Fehlers. So hat Google zum Beispiel vor ein paar Monaten 600 meiner E-Mails versehentlich an eine mir unbekannte Adresse weitergeleitet. Nicht so cool.

In einem solchen Fall ist die Lösung eigentlich recht klar: Weg davon! Das Problem dabei ist nur, dass das nicht so einfach ist. Nicht nur gibt man damit viel Komfort auf, der durch die Kombination der ganzen Google-Services natürlich auf der Hand liegt, sondern auch Sicherheit. Und zur Krönung kostet das Ganze dann auch noch wesentlich mehr.

Nichts wird von Google zensiert!

Tja, schön war's. Seit mehr als 6 Jahren bin ich stolzer Entwickler der Nothing-App für Android. Die App tut, was sie verspricht: Nichts. Wer sie runterlädt, wird mit einem transparenten App-Icon und bei Öffnen einem schwarzen Bildschirm begrüßt. Das war's.

Trotzdem hat die App viel Aufmerksamkeit erregt. Sie gilt als eine der wenigen Anwendungen, die komplett Bug-frei und vollkommen fertiggestellt ist. Sie wurde sogar in einem YouTube-Video von iBlali und in einem Beitrag von AndroidPit erwähnt. Nach 6 langen Jahren mit unzähligen Updates, bis wir final zur Version 0 übergehen konnten, nimmt die Entwicklung heute aber leider ein Ende.

Nachdem Nothing vor ein paar Tagen aus dem Google Play Store geschmissen wurde, weil das SDK-Level zu alt war, aktualisierte ich die App schnell, indem ich sie auf das neuste SDK-Level anhob. Der neue Release wurde eingereicht und die App wurde wieder im Play Store aufgenommen.

Heute kam dann aber leider die ernüchternde E-Mail von Google...

Konzept: Das neue Web

Man merkt, dass das Web nicht für das gemacht wurde, was wir heute sehen. Endlose Popups bezüglich DSGVO, Benachrichtigungen, Newsletter, AdBlocker und Social Media begrüßen uns schon bevor wir die Seite besuchen. Dazu kommt viel zu viel JavaScript, das nicht nur die Ladezeiten unnötig strapaziert, sondern auch die eigenen Ressourcen auf dem Rechner. Und am Ende gibt es noch - sozusagen als Bonus - eine entweder für mobil optimierte Website auf dem PC, oder eine für den Desktop optimierte Website am Smartphone.

Der aktuelle Status quo ist in diesem Video ganz schön zusammengefasst:

Mimimiminderheiten: Über Extremismus, Demokratie, Diskriminierung und Meinungsfreiheit

Jeder ist in der Minderheit, zumindest in einigen Bereichen. Die einen sind zu groß, die anderen zu klein. Manche sind zu dick, manche zu dünn. Manche haben rote Haare, manche eine zu große Nase. Manche sind Juden, manche Muslime. Manche sind schwul, manche sind lesbisch. Worauf ich hinaus will: Jeder Mensch ist Teil vieler Gruppen, die man als Minderheit ansieht. Das hat automatisch zur Folge, dass man in der Schule - und immer mal wieder im Erwachsenenleben - mit dieser Minderheit konfrontiert wird.

Ich habe als Kind oft zu hören bekommen, dass ich dick sei, und dass mein Name komisch ist. "Allahu Akbar" haben sie geschrien. Und "Schüttel deinen Speck" gesungen. Und auch heute muss ich mir immer wieder Kommentare zu meinem Namen anhören, oder dazu, dass ich mit 23 recht große Geheimratsecken habe.

Task Management

Ich liebe ToDo-Listen und Reminder. Ich habe aktuell über 50 unterschiedliche Listen mit jeweils einigen Einträgen, gruppiert nach Projekten, Themen, Notwendigkeit und Anwendungsfall. Dazu kommen mehrere Task Management Tools, die ich einerseits privat und andereseits geschäftlich nutze.

Bevor ich damit anfange wieso und warum ich welche Tools wie verwende, möchte ich eine kurze Übersicht über all diese Tools geben:

  • Wunderlist (ToDo-Listen)
  • TickTick (ToDo-Listen)
  • Apple Reminders (Erinnerungen)
  • Google Inbox ((E-Mail)-Erinnerungen)
  • Spark (E-Mail-Erinnerungen)
  • JIRA (Projektmanagement)
  • Asana (Projektmanagement)

Warum das alles?

Technische Gründe bei Spotify - Warum ich meinen Facebook-Account nicht loslösen kann

Ich habe vor fünf Jahren einen Account bei Spotify erstellt. Damals habe ich mich dort mit Facebook angemeldet und fröhlich vor mich hingespotifyt. Jetzt, fünf Jahre später möchte ich meinen seit zwei Jahren stillgelegten Facebook-Account endlich löschen. Nicht zuletzt aufgrund aktueller Geschehnisse aber eben auch, weil ich ihn seit zwei Jahren nicht mehr benötige und mittlerweile auch den vorletzten Single-Sign-On-Dienst, bei dem ich mich ursprünglich über Facebook anmeldete, entfernt habe. Mit einer Ausnahme: Spotify.

Apple Watch

Ich war ja schon immer ein Freund von Smartwatches. Ich habe damals, als das Thema noch ganz neu war, die LG G Watch R ausprobiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass die Zeit noch nicht reif ist. Jetzt, vier Jahre später, nachdem ich eine Zeit lang einen simplen Fitnesstracker - das Mi Band 2 (welches ich absolut empfehlen kann!) - verwendet habe, wollte ich dem Ganzen noch einmal eine Chance geben und habe mir deswegen die Apple Watch Series 3 zugelegt.

Einfach abnehmen

Abnehmen. Viele verstehen nicht, wieso Abnehmen so so schwierig ist. Besonders die, die einfach "von Natur aus nicht zunehmen". Das Problem am Abnehmen ist, dass Essen eine Sucht ist, genau wie Rauchen, Trinken oder Zocken. Nur möchte sich das niemand eingestehen. Bei den "Standardsüchten" ist jedem klar, dass man davon abhängig wird. Wer raucht, wird süchtig. Wer Drogen nimmt, wird süchtig. Aber wer viel wiegt, der ist nicht süchtig, sondern hat nur schwere Knochen oder ist genetisch dazu veranlagt viel zu essen oder hat eine Krankheit oder einen schlechten Stoffwechsel.

Fakt ist aber, dass es bis auf ein paar (sehr) kleine Ausnahmen immer dieselbe Ursache hat: Man isst mehr, als man verbraucht. Und das zu akzeptieren, ist für einen Süchtigen sehr schwer. Zu akzeptieren, dass nicht andere Faktoren schuld an dem Zustand sind, sondern man selbst die Ursache dafür ist.