Google+ Comments

GooglePlus-prbloggerIch habe mal das Kommentier-Verhalten meiner Leser beobachtet und habe festgestellt, dass so gut wie alle Kommentare über Google+ zu dem entsprechenden Beitrag von mir abgegeben werden. So gut wie niemand benutzt die WordPress eigene Kommentarfunktion.

Warum also nicht die Kommentare aus einem Google+ Post in WordPress integrieren? So ähnlich wie es viele Seiten mit Facebook machen? Hier bietet Facebook eine API und ein Plugin für WordPress an, mit dem man einfach einen Facebook-Comments-Stream unter einem Blogpost einbinden kann. Dank der mangehaften API von Google ist dies wohl noch niemandem gelungen.

Ich möchte trotzdem versuchen meinen Blog auf Google+ Comments umzustellen indem ich den entsprechenden Post einfach unter der Seite als kleinen iframe einbinde. Ich bin gespannt, ob das so klappt, wie ich mir das wünsche oder ob hier nur mist rüberkommt.

Was hältst du von der Idee? Schreib es auf Google+ ;)

Update: Das mag Google wohl nicht.. Google verbietet es, das eigene Social Network via iframe einzubinden:

Here are the headers Google+ sends:

HTTP/1.1 200 OK cache-control: private, max-age=0 content-encoding: gzip content-type: text/html; charset=UTF-8 date: Thu, 25 Aug 2011 20:22:35 GMT expires: Thu, 25 Aug 2011 20:22:35 GMT server: GSE status: 200 OK vary: Accept version: HTTP/1.1 x-content-type-options: nosniff x-frame-options: SAMEORIGIN x-xss-protection: 1; mode=block

The X-Frame-Options header asks the browser not to display the site in a frame.

Schade.. ich fande das eine gute Idee. Mal gucken, was Googles Meinung dazu ist.

Update 21.04.2013: Na wusst ichs doch! Es funktioniert!

DKB: mTAN? Was ist das?

dkb

Die DKB aka Deutsche Kreditbank wirbt auf ihrer Webpräsenz mit dem Titel "Internet-Bank". Weil ich auf der Suche nach genau einer solchen Bank war, habe ich mir hier ein Konto incl. Kreditkarte erstellt. Mal abgesehen davon, dass die DKB wohl "Unstimmigkeiten bei Ihren persönlichen Angaben" festgestellt hat und direkt meinen Perso wollte (ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich Karim heiße oder gerade 18 geworden bin), hat die Anmeldung ganz gut geklappt. Nach 3 Wochen hatte ich sowohl EC als auch Kreditkarte incl. aller PINs, Nummern, Passwörter, IDs und was man nicht so alles bekommt, wenn man sich bei einer Bank anmeldet. Mitunter auch ein Lappen, der sich iTAN schimpft.

Vielleicht kennst du es noch. Das Ding aus Papier, auf dem 100 Nummern drauf stehen um sich "auszuweisen". Ich habe so einen Wisch das letzte mal vor 2 Jahren bei der Volksbank gesehen, weil sie es dann aufgrund mangelnder Sicherheit ausgemustert haben und durch das schicke mTAN-Verfahren ersetzt haben: Sobald man eine Aktion tätigt, wird einem eine TAN per SMS an eine vordefinierte Nummer geschickt. Das klappt schnell, problemlos und ist um Längen sicherer als ein Fetzen mit Zahlen drauf.

Der Nachteil - mal abgesehen vom Sicherheitsrisiko - der iTANs liegt klar auf der Hand: Sie liegen auf der Hand und sind damit umständlich, nehmen viel Platz weg, sehen hässlich aus, sind nicht mobil und laufen ziemlich schnell ab (um genau zu sein nach etwa 80 mal). Warum also noch auf dieses altmodische Mittel setzen? - Das habe ich mich auch gefragt und direkt mal den Support angeschrieben. Schnell ist er ja, das muss man ihnen lassen:

Guten Tag,

ist es möglich ein anderes TAN-Verfahren zu wählen? TANs auf Papier halte ich für eine "Internet-Bank" doch recht überholt und vor allem sehr umständlich, weil man das Blatt immer mit sich führen muss um auch unterwegs eine Überweisung zu tätigen.

Vielen Dank

Deren Antwort folg sogleich:

Sehr geehrter Herr Geiger,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Da DKB-Kunden mit dem bewährten, nutzerfreundlichen iTAN-Verfahren gute Erfahrungen gemacht haben, planen wir aktuell keine Umstellung auf mTAN oder chipTAN.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest.

Für Ihre Fragen sind wir gern Ihr Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Deutsche Kreditbank AG

Na sicher. Kurz mal gegooglet und gleich die Antwort zusammengestellt:

Guten Tag,

das glaube ich Ihnen nicht. Nach 2 Minuten googeln habe ich sogar eine Petition gefunden, die wünscht, dass die DKB auf ein moderneres und sichereres Verfahren umsteigt: https://www.openpetition.de/petition/online/deutsche-kreditbank-ag-dkb-auf-das-sichere-mtan-umstellen

Des Weiteren finden sich viele Artikel im Internet, die genau dies bemängeln: http://www.maxrev.de/dkb-deutsche-kreditbank-ag-meine-erfahrungen-t225885.htm http://electroholiker.de/?p=1579 http://www.dooyoo.de/konto/dkb-online-banking/1486064/ etc...

Starten Sie doch einmal eine Umfrage, wer sich alles ein neues Verfahren wünscht. Ich bin sicher, dass Sie das Ergebnis überraschen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort ausstehend.

Update 20.12.2012: Na das schießt ja wohl den Vogel ab. Gerade habe ich auf der DKB-Seite folgenden Hinweis gesehen:

itan_sicherheit

Mit mTan könnte man nicht eben so mal die TAN eingeben. Da bekommt man nur eine, wenn man auch eine bekommen soll.

Update 21.12.2012: Nach zwei Tagen und zwei weiteren Nachfragen, wo denn eine Reaktion bleibt habe ich folgende Antwort bekommen:

Ihr Anliegen befindet sich bereits in der Bearbeitung.

Das mit dem "schneller Support" hat sich damit wohl auch erledigt.

Update 28.12.2012: Ja, eine Woche ist jetzt vorbei. Und die Antwort des Supports war mehr als dürftig:

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass keine Umstellung geplant ist.

Das Thema Sicherheit steht für uns selbstverständlich an erster Stelle.

Im Sinne unserer Kunden prüft und beobachtet die DKB die aktuellen Sicherheitsstandards und Präventionsmaßnahmen sehr genau.

Wir haben das System als sicher eingestuft.

 

Bildquelle

Was wäre, wenn das Nexus 4 iOS und das iPhone 5 Android hätte?

Diese Frage hat Caschy gerade in einem Forum gelesen und hat sie seinen Lesern gestellt. Ich möchte sie hier beantworten:

Was wäre, wenn das Nexus 4 iOS und das iPhone 5 Android hätte? Würde ich dann zum iPhone greifen?

Kurz: Nein, wahrscheinlich schon. Erstmal die Vorteile der iPhone 5 Hardware: Ein Display, den ich mit einem Finger erreichen kann, eine bessere Kamera und eine schöne Verarbeitung. Zu der Verarbeitung muss ich allerdings sagen, dass mich LG wirklich sehr beeindruckt hat. Gestern ist mein Nexus 4 angekommen und die Verarbeitung ist wirklich erste Klasse. Das Gerät sieht edel und hochwertig aus und fühlt sich super in der Hand an. Das wäre also schonmal kein Grund zu wechseln.

Die Kamera? Auch nicht wirklich. Wenn ich ein Foto machen will, muss die Qualität nicht wie von einer Spiegelreflex sein, sondern gut genug um etwas zu erkennen. Und das ist sie allemal.

Ein wesentlich kritischerer Punkt ist allerdings die Bildschirmgröße. Mich nervt auch hier schon wieder, dass der Menü-Button entweder rechts oben oder - leider auch sehr oft - links oben ist. ARGH! WIE KOMMT MAN AUF SO EINE IDEE! Mein Daumen ist einfach nicht groß genug um da hoch zu kommen. Und nicht habe nicht wirklich kleine Hände. Das ist also ein definitiver Pluspunkt für das iPhone.

Bei der Hardware bin ich mir also unschlüssig, welches ich mir zulegen würde. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass beide gleich teuer sind, würde ich wahrscheinlich zum Nexus 4 greifen. Und zwar weil es Induktion und NFC hat. Beide Funktionen sind jetzt zwar genauso unnötig wie ein Schuh mit WLAN, aber trotzdem Nice-To-Have. Vor allem Induktion. Mein Traum ist es, eine Platte auf meinem Tisch - oder noch besser als Tisch - zu haben, die gleichzeitig meinen Laptop, meine schnurlose Maus und mein Smartphone lädt. Was bei elektrischen Zahnbürsten komischerweise schon seit gefühlten 100 Jahren geht, ist bei Smartphones wohl erst seit kurzem möglich. Aber wie gesagt. Das wird wohl erst in zwei Jahren kommen.

Was die Software angeht bin ich tendentiell doch etwas Android-Fixiert, da ich das Design und die Funktionalität mag. Und mit Android 4.2 ist das ganze auch noch angemessen schnell und ruckelfrei. iOS ist zwar auch schön, vor allem wenn es darum geht ein System zu haben, das einfach mal funktioniert ohne große Probleme, aber Android kommt langsam aber sicher an das selbe Ergebnis ran. Vermissen würde ich vor allem die Widgets, die mir das Leben doch sehr vereinfachen.

Müsste ich als zwischen Nexus 4 iOS und iPhone 5 Android wählen, würde ich entweder beide kaufen oder aber explodieren.

Was wäre deine Entscheidung?

Das Fernsehen wird professionell

High-Tech-Kameras waren gestern! Wozu hunderttausende von Euros ausgeben, wenn man die entsprechende Qualität auch mit einer iPhone-Kamera erreichen kann. Du glaubst mir nicht? Hier der Beweis, dass die ARD mit dem iPhone ihre Interviews aufnimmt: [tube]sud-V_ilFIE[/tube] Und jetzt kommts! Ich habs geahnt! Und zwar schon Monate vorher im Facebook-Chat! Wollte das nur mal gesagt haben..

Opt-In

Man registriert sich für einen Newsletter oder bei einem Forum und bekommt eine Bestätigungsmail, die einen Link enthält, um zu bestätigen, dass einem die angegebene E-Mail-Adresse auch wirklich gehört. Das macht Sinn und ist seit langem sogar gesetzliche Pflicht. Nachzulesen in §7 des UWG oder auf Wikipedia.

So weit so gut. Blöd nur, dass gerade eine Steuerberatergesellschaft gegen eben diese Opt-In-Mails geklagt hat. Hier war die Rede von Double-Opt-In. Sprich: "Gehört ihnen diese Adresse? - Ja? Gut. Hier eine Willkommensmail!" Und jetzt kommts: Das Gericht hat beschlossen, dass die erste Opt-In-Mail (ja, die gesetzlich vorgeschriebene) nicht rechtens ist, da der Nutzer diese ja nicht zwingend angefordert hat. Es kann sich ja auch um ein Missverständnis handeln. Die zweite Mail - die zumindest mich eigentlich am meisten nervt - war allerdings rechtens, da ja ein bestätigtes Abo zustande gekommen ist.

Kurz zusammengefasst: Das Gesetz stellt sich selber ein Bein. Und stolpert dann auch noch.

Apple und die Apps

Ich hab gerade meinen iMac wegen ein paar Updates neugestartet (btw ein klarer Nachteil gegenüber Linux) und da ist mir beim starten wieder etwas aufgefallen, das ich auch schon am iPad beobachtet habe.

Wenn der PC startet, öffnen sich in der Grundeinstellung ja wieder alle Programme, die vorher auch offen waren. Und das geht unfassbar schnell. Das geht sogar so schnell, dass alle Programme, die vorher schon offen waren direkt nach der Anmeldung gestartet sind. Sie bauen sich nicht erst auf, sie sind fertig geladen da. Wie kann das sein?

Verglichen zu Windows oder Linux ist das phänomenal. Bei der Konkurrenz öffnen sich die Anwendungen nämlich erst nach und nach und brauchen dann noch eine Weile, bis sie betriebsbereit sind. Hier kommt der Trick ins Spiel, den ich unter iOS und MacOS X gerade bewundert habe: Beim Systemstart lädt das System nicht wirklich das Programm, sondern es pflanzt einfach pixelgenau an die Stelle, an der das Programm vorher war einen Screenshot, den er beim herunterfahren gemacht hat. Sieht erstmal aus, als wäre die Anwendung fertig geladen und macht einen super Eindruck! Nach und nach bauen sich dann im Hintergrund die Programme auf und ersetzen dann den Screenshot durch die funktionierende Instanz.

Geniale Idee eigentlich. Blöd nur, dass die wenigsten Anwendungen nach einem Neustart nicht mehr genau so aussehen wie vorher. Daher merkt man recht bald, was eigentlich Sache ist. Bei iOS lässt sich das ganz gut retuschieren, da die Apps klein sind und verhältnismäßig schnell laden. Trotzdem macht es auch am Desktop den Eindruck, dass Apple fast as hell bootet. Das sollte Windows mal übernehmen.

Und wo wir schon beim Thema Windows übernehmen sind.. das hat Windows endlich mal übernommen: Wenn bei Apple-Produkten ein Programm oder eine App abschmiert, kommt kein "DIESES PROGRAMM REAGIERT NICHT MEHR!!1!", sondern die Anwendung wird einfach still und heimlich abgeschossen. So realisiert man die hälfte der Abstürze schon gar nicht und fragt sich nur irgendwann, warum die Dropbox nicht mehr synct. Und wenn man es merkt, denkt man sich kurz "ups. neu öffnen." und nicht (wie das bei Windows und Android der Fall ist) "ERMAHGERD SCHON WIEDER EIN ABSTURZ!"

Diese kleinen Dinge, die eigentlich gar nicht wirklich auffallen aber trotzdem vorhanden sind, finde ich immer wieder faszinierend. Das zeigt, dass sich die Entwickler dabei wirklich was gedacht haben. Auch wenn ich Apple nicht wirklich mag (die Firma, nicht die Produkte), haben sie einfach die besseren Entwickler (gehabt, weil die meisten zu Google wandern).

...ah, apropos.. was mich an Android stört ist der Bootvorgang. Bei Android läuft der so ab: 10 Sekunden Carrier-Logo bzw Firmenlogo, 10 Sekunden ein animierter Androide (oder was auch immer die Firmen da reingemoddet haben), was erst ruckelig abläuft und nach einmaligem Laden in den Cache viel zu schnell und anschließend das selbe nochmal. Nur wird nun der Bildschirm abgedunkelt. Das stört! Vergleichen wir es mal mit.. oh.. Apple! Ein Apfel. Immer. Bis das System gebootet ist. Das ist clean, einfach und schön.

Das perfekte Smartphone

Ich wollte sowieso schon vor einiger Zeit mal über den lästigen Trend der Smartphone-Welt meckern. Gerade bin ich auf Facebook auf das Gewinnspiel von HTCInside aufmerksam geworden. Hier kann man schöne Preise gewinnen, wenn man im eigenen Blog kurz darüber berichtet. Zudem steigt die Gewinnchance, wenn man sein "perfektes" Smartphone beschreibt.

Klingt doch gut. Hier also mal ganz trocken die Specs, die ich mir in Zukunft von meinem Mobiltelefon wünsche. Sortiert nach Priorität:

  1. Hochwertiges Gehäuse - Ohne dem geht gar nichts. Damit meine ich gutes Plastik, wie es das One X beispielsweise hat. Euer Samsung Billigkokosplastik könnt ihr behalten.
  2. Lange Akkulaufzeit - ARGX! Mein Handy hält nicht einmal 8 Stunden bei normaler Benutzung. Das kann doch nicht angehen!
  3. 4,2 Zoll - Wenn mein Daumen nicht von unten rechts nach oben links kommt, ohne dass ich meine Hand rekordverdächtig verdrehen muss, ist das Scheißteil zu groß!
  4. Core, Core, Core, Core, RAM! - Performance! Laggs bei aktueller Hardware sind unvertretbar.
  5. Induktion - Verdammt ich will nicht andauernd Kabel mit mir rumschleppen! Auf den Schreibtisch legen und laden. Das sollte doch machbar sein.
  6. NFC - Weil es einfach geil aussieht, wenn man wie bekloppt Handy an Handy hält zum Daten senden.. Was war nochmal der Unterschied zwischen Infrarot?
Das wars eigentlich.. So schwer sieht das doch gar nicht aus, oder? Dürfte ja eigentlich realisierbar sein. Vor allem für den Preis, den man zurzeit für solche Geräte löhnt. Andere kaufen sich für das Geld einen guten Gebrauchtwagen.

Ich habe ja Hoffnung in das neue Google (LG) Nexus 4, das erfüllt ja - zumindest auf dem Papier - die meisten Specs, die ich mir wünsche. Ob es in der Praxis auch überzeugt, werde ich hoffentlich zu Weihnachten erfahren.

Haarwachs Test

Meine Frisur? Mal ist sie länger, mal ist sie kürzer, aber prinzipiell ist sie immer gleich: Aufgestellt, und zwar nicht gerade sparsam. Und zwar habe ich bis vor kurzem das ganze immer mit dem Taft Power Wax realisiert.

Jetzt möchte ich aber meine Haare bei gleichbleibender Frisur wachsen lassen, bis mir die Haare Wort wörtlich zu Berge stehen. Mit Tafts Power Wax ist das aber leider nicht mehr möglich, weil es für meine Haare einfach zu schwach ist (Auf dem Bild siehst du meine Frisur, als ich noch kurze Haare hatte).

Jetzt hätte ich noch die Möglichkeit, das Nivea ElastoPower Style Freeze Gel zu verwenden, das bei mir daheim steht. Möchte ich aber nicht, denn zwischen Gel und Wax gibt es einen harten Unterschied: Gel ist hart, Wax nicht.. Sollte es zumindest nicht sein. Das heißt anstatt eines komplett verklebten Kopfes hat man mit Wax trotzdem noch die fluffigen Haare. Der Nachteil dabei ist: Die Frisur hält nicht so gut.

Ich bin also gerade dabei, verschiedenste Wachse und Gels zu testen und werde hier die Erfahrungen zu jedem einzelnen dokumentieren.

Default: Taft Power Wax

Es fällt absolut nicht auf im Haar und behält so die ursprüngliche Struktur bei. Ideal für leichte Haare oder Kurzhaarfrisuren. Kann ich eigentlich nur empfehlen. Trotzdem ist es jetzt nicht mehr ausreichend.

Tag 1: Got2b iStylers Spike Putty

Ja, es ist kein Wax sondern Gel, hält die Haare dadurch aber schön oben, auch über einen ganzen Tag hin nahezu unverändert. Der Nachteil wie bei jedem Gel ist aber, dass es klebt und somit nicht mehr so luftig ist. Trotzdem lässt sich das Ergebnis sehen und ist im Vergleich zum Style Freeze Gel sehr leicht und "unverklebt". Mit Wax kann aber auch das iStylers nicht mithalten. Schade.

Tag 2: AXE Wild Style Look

Bevor ich anfange über die Wirkung des Wachses zu reden, möchte ich erstmal ein Wort über die Konsistenz verlieren. Das Wachs ist hart wie Beton und die Bröckchen, die man aus dem Wachs herausbricht, müssen erst einmal in der Hand zu einer creme geformt werden. Danach kann man diese ins Haar einarbeiten. Wenn einmal die ganze Pampe verteilt ist, hat man mehr Haare an der Hand als auf dem Kopf, weil man sie alle ausreißt. Und halten tut das ganze auch nicht. Daumen runter für das tolle AXE-Wax.

Tag 3: Taft Ultra Wax

Für mich war der Unterschied zwischen Wachs und Gel bisher immer, dass Gel diesen Glänzeffekt hat und die Haare somit verhärtet und Wachs unauffällig im Hintergrund die Haare formt. Tja.. anscheinend nicht! Das Taft Ultra Wax hat als Feature auf der Verpackung stehen, dass es die Haare schön glänzen lässt.. Gut, warum nicht. Stimmt auch! Die Haare halten bombenfest, glänzen und sind nicht so hart wie bei Gel. Ist finde ich ein schönes Ergebnis, ist aber weniger das, was ich möchte.. vielleicht finde ich ja noch meinen Favoriten. Sonst werde ich wohl mixen müssen.

Tag 4: Taft Gel Wax

Und ab in den Müll. Wer aussehen will wie Doc Brown aus "Zurück in die Zukunft", sollte vielleicht zu diesem Wachs greifen. Der Rest sollte darum einen großen Bogen machen. Over and out.

Tag 5: Taft Power Invisible Gel

Dieses Gel war fast noch schlimmer als das Gel Wax vom vorherigen Tag. Es kann sein, dass sich langsam meine Haare auflösen, weil ich so viele verschiedene Produkte probiert habe, trotzdem war ich damit absolut nicht zufrieden. Neben der Gel-Typischen Substanz hielt das Gel nicht einmal annähernd so gut wie die Vorgänger. Ich musste sogar mit einem anderen Wachs nachhelfen. Für meine Haare also ein Daumen runter.

 

Fazit: Got2b iStylers Spike Putty in Kombination mit dem Power Wax ist nahezu optimal. Nur möchte ich mir nicht täglich zwei verschiedene Mittel in die Haare reiben.. Die Suche geht also weiter!

/ im svn

Ich bin ja ein Freund von kontrollierten und ordentlichen Systemen, bei denen man sich gut zurechtfindet. Und vor allem sollten sie wo immer es geht synchronisiert sein. Ich hasse es, wenn ich irgendwo zwei unterschiedliche Versionen habe. Das bringt nur Probleme mit sich und ist so gut wie nie gut. Vor allem nicht dann, wenn man - wie in SVN oder GIT - die Möglichkeit hat in der Version zurückzugehen.

Als ich mir darüber ein paar Gedanken gemacht habe und das ganze ein wenig weitergeführt habe, kam ich auf folgende Idee: Warum nicht komplett Root in eine Versionsverwaltung packen? Gedacht, getan. Ich hatte sowieso noch eine SVN-Instanz auf meinem privaten V-Server, die mehr oder weniger ungenutzt war. Natürlich bin ich nicht komplett verrückt, und schiebe knapp 100GB Linux auf meinen Server. Darum habe ich nur Dateien zu meinem SVN /-Folder hinzugefügt, die essentiel wichtig sind. Als da wären: /opt, ~/.ssh, etc.. (lol).

Die ganzen Files einmal eingecheckt (mehr als ein paar hundert MB sind das nicht), werden sie von SVN automatisch verwaltet. Sprich: Neuere Versionen werden mit einem svn checkin automatisch migriert und geloggt. Das ganze mache ich jetzt seit mehreren Monaten und habe die wichtigen Dateien immer gesichert. Nächste Woche wird alles, was bisher nur Theorie war ins kalte Wasser geschmissen. Ein Linux-System muss man bekanntlich - wenn es mal läuft - nie wieder neu aufsetzen. Stimmt. Aber wenn ein neuer Lappy herkommt, bietet sich das doch an. Ich erwarte also nächste Woche von meinem neuen Setup, dass ich meine bekannte Konfiguration nach einem

svn co $svn_url /
und einem

rsync -a $backup_path /home/
wieder habe. Ob alles klappt wie erwartet, wird sich zeigen.

Update: Hat funktionert. Awesome!

Versioning rulez!

Vodafone.zip

Vodafone hat sich wohl als Ziel gesetzt den Traffic beim mobilen Surfen so gering wie möglich zu halten und die Ladezeiten zu optimieren. Das ist doch schonmal ein guter Ansatz, vor allem weil es dem User zugute kommt. Das Problem dabei ist nur, dass sie hierbei ziemlich schlampig gearbeitet haben. Da ich seit über einem Monat nur via UMTS daheim surfe und noch immer auf meinen Telekom-Anschluss warte, sind mir die ganzen Macken aufgefallen und für mich Grund genug dich damit zu belästigen. Achtung, dieser Post wird technisch.

Vodafone hat die Websites in drei Punkten optimiert: Beim Bilderaufbau, beim Übertragen von Quellcode und beim verweisen auf Ressourcen innerhalb des Codes. Fangen wir mit den Bildern an: Hier verwendet Vodafone die Technologie von Bytemobile. Was früher mal gut war ist jetzt wohl nur noch halb vorhanden. Vor dem Abruf der Seite wird der Quellcode von den Vodafone-Servern so angepasst, dass große Bilder über Bytemobile komprimiert werden. So verlieren sie zwar an Qualität, sind dafür aber deutlich kleiner. Gut für den Traffic und den Seitenaufbau.

Das Problem hierbei ist aber, dass der Bytemobile-Server mit der IP 1.1.1.1 wohl nicht mehr so ganz Bytemobile ist, wie sie das gerne hätten. Kurzgesagt: Er ist down. Zumindest bei mir. Im Klartext heißt das, dass die hälfte der Bilder nicht geladen werden können. Du kannst dir vorstellen, wie das aussieht.

"Kein Problem, deaktiviere die Komprimierung doch. Das kann man bei Vodafone ja einstellen." Stimmt! Nur leider wirft Vodafone immer einen Server-Error, wenn ich auf die Einstellungsseite zugreifen will. Wer das selbe Problem hat, kann sich mit einem Greasemonkey-Script Abhilfe schaffen. Hier gehts zum Script für Firefox und Chrome.

Nächster Punkt: Optimierung des Quellcodes: Jede Website, die übertragen wird, besteht im Grunde nur aus Quellcode. Den kann man sich anzeigen lassen, wenn man einen Rechtsklick auf die Seite macht, auf der man sich befindet und dann "Quelltext anzeigen" auswählt. Dieser ist oft sehr gut formatiert, damit Entwickler sich in dem Zeilenwirrwar zurecht finden. Da das normal nur an den Browser übergeben wird und nicht weiter gelesen werden muss und Leerzeichen bzw neue Zeilen das Dokument vergrößern (auch das sind Zeichen), nimmt Vodafone diese vor dem Senden raus und sendet so eine lange Zeile Quellcode. Für den Browser kein Problem, für Webentwickler allerdings beim Debugging ziemlich nervig.

Letzter Punkt: Referrer oft ist im Quellcode auf anderen Quellen verlinkt. Wenn z.B. ein Stylesheet oder JavaScript eingebunden werden soll. Auf Grund der Übersichtlichkeit und Redundanz lagert man solche Informationen in externen Dateien aus, die dann im Quellcode eingebunden werden. Auch diesen Schritt übernimmt hier der Vodafone-Server für CSS-Files. Er ruft im Hintergrund alle benötigten Dateien auf und bindet sie in eine Datei ein, sodass diese schneller übertragen werden kann und kein weiterer Request nötig ist. Wie auch oben: Für Anwender sinnvoll, für Webentwickler katastrophal.

tl;dr

Vodafone komprimiert Websites ziemlich stark, was viele Vorteile mit sich bringt. Dass man dies aber nicht deaktivieren kann finde ich sehr unschön und an manchen Stellen etwas nervig.