kANBN - Simple Aufgabenplanung

Ich mach ja hier normalerweise keine Werbung, aber wenn ich einen Dienst von mir selbst anpreise, geht das denke ich klar. Macht euch also gefasst auf eine weitere To-Do-App.

Ja, Anwendungen zur Aufgabenverwaltung gibt es vermutlich öfter als Minecraft Let's Plays, doch das ganze hat auch seinen Grund: Keine Anwendung ist wirklich zu 100% perfekt. Entweder fehlt ein schönes Interface, eine App fürs Smartphone, ein ordentlicher Sync oder Benachrichtigungen. Irgendwas ist ja immer. Und schlimmstenfalls kosten die Apps dann auch noch Geld. Egal ob es nun eine Webapp ist, für die man 3 Euro/Monat zahlt oder eine Smartphone-App, für die man 1,50 Euro pro Gerät zahlt.

Ich möchte nicht sagen, dass kANBN - die Aufgabenplanung aus eigener Entwicklung - perfekt ist oder auch nur annähernd so viele Features bietet wie z.B. Wonderlist, Evernote und co. doch eins kann kANBN sehr gut: Einfach sein. Das versprechen auch viele andere (Smartphone-)Apps und halten das auch, doch sind das meistens nur Aufgabenlisten. Bei kANBN wird mit dem Kanban-Verfahren gearbeitet, was bedeutet, dass man virtuelle Post-Its hat, welche man an Boards in unterschiedlichen Bereichen anpinnen kann. Klingt erstmal schwieriger als es ist. Ein Screenshot zeigt denke ich am besten, was ich damit meine.

kanbn-screenshot

Wir sehen hier das Board mit dem Namen "Awesome Project", welches natürlich beliebig konfiguriert werden kann. In diesem Fall haben wir die Bereiche "To Do", "In Progress" und "Done", unter welchen jeweils Post-Its vermerkt sind. Diesen kann man Farben und eine Ordnung per Drag and Drop zuweisen. Hat man eine Aufgabe erledigt, verschiebt man sie einfach in einen anderen Bereich. Diese Bedienung ist komplett simpel und sehr übersichtlich.

Klickt man auf die einzelnen Einträge, öffnet sich eine Beschreibung sowie eine Aufgabenliste, unter der man zusätzliche To Do's vermerken kann. Eine sehr einfache Android-App gibt es ebenfalls und für iPhone-User natürlich auch eine mobile Version. In Zukunft wird die Aufgabenplanung noch um einige Features wie beispielsweise Reminder, Notizen, WYSIWYG-Editor, etc. erweitert werden. Das ganze ist natürlich komplett kostenlos und ohne Werbung. Wer also Lust hat, kann die App gerne einmal ausprobieren.

Hier geht's zu kANBN

 

Netflix: Support richtig machen

Ich lasse mich auf diesem Blog ja gerne mal über inkompetente Firmen, Techniken oder andere Menschen aus, die sich selbst mal wieder in ihrer eigenen Dummheit übertroffen haben. Doch manchmal gibt es Momente, in denen ich einfach nur beeindruckt bin. Ich bin der Meinung, dass man diejenigen loben sollte, die ein Lob verdient haben und zu denjenigen ehrlich sein sollte, die vielleicht noch nicht ganz am Ziel angekommen sind. Heute möchte ich über den Netflix-Support reden, welcher wirklich außergewöhnlich ist (An dieser Stelle auch ein großes Lob an das GitLab-Team, das ebenfalls sehr freundlich und bemüht ist). Folgendes Szenario: Ich bin seit ein paar Monaten Netflix-Kunde (dieser neue VoD Streaming-Service) und eigentlich sehr zufrieden mit dem Angebot und der Technik. Aber das ist alles Geschmackssache und steht daher nicht zur Diskussion. Das einzige, was ich vermisst habe, war eine Watchlist, zu der man Filme, die man gerne sehen würde, hinzufügen kann. Gab es bei meinem Netflix nicht, daher habe ich bei @netflixDE auf Twitter nachgefragt. Ich bin bei einer so großen Firma nicht davon ausgegangen, dass sie mir antworten oder auch nur im entferntesten Interesse zeigen, doch: Sie antworteten und versuchten mein Problem zu lösen, da es dieses Feature anscheinend schon gibt. Nur war das bei meinem Account nicht vorhanden. Der Support auf Twitter konnte mir leider nicht weiterhelfen und schickte mir einen Link zum Chat-Kundenservice. Dort angekommen, stellte sich die Ursache für das Problem heraus. Kurzfassung: Account wurde in den Niederlande erstellt, daher ist das Feature auch nur dort benutzbar. Eine Problemlösung abgesehen von neu anmelden gab es zwar nicht, der Support an sich hat mich allerdings wirklich vom Hocker gehauen. Der Mitarbeiter war außerordentlich freundlich, hilfsbereit und ausnahmsweise mal nicht so verklemmt und schwer von Begriff wie die meisten in solchen Chatrooms. Den Gesprächsverlauf gab's als Transkript per Mail, daher dürft ihr ihn hier gerne mitverfolgen: Netflix Sebastian Herzlich willkommen bei Netflix! Wie kann ich Ihnen helfen? You Ich wurde vom Twitter-Support gerade an Sie verwiesen. Bei mir scheint der "Meine Liste"-Bereich zu fehlen. Einen entsprechenden Button zum hinzufügen habe ich auch nicht. Netflix Sebastian Grüß Sie! You Hi! Netflix Sebastian Da schauen wir gerade mal nach :) In welchem Land haben Sie Ihr Konto erstellt? You Niederlande war das Netflix Sebastian Alles klar, so sehe ich's hier auch bei mir. Folgendes: Sie können Ihr Netflix-Konto in jedem Land verwenden, in dem es uns gibt, ganz egal, wo Sie's ursprünglich erstellt haben. Sie sehen dann jeweils die Inhalte des Landes, in dem Sie sich gerade aufhalten. Allerdings gibt es einige Funktionen dann nicht, und Meine Liste ist eine davon Sie halten sich im Moment in Deutschland auf, richtig? You okay, das erklärt einiges. Ja, ich bin momentan in Deutschland Netflix Sebastian Genau daran liegt's. Wir können Ihre Liste nicht zeigen, da in D vielleicht nicht alle Titel verfügbar sind, die in NL vorhanden sind, oder umgekehrt. Da würde die Liste Verwirrung stiften You hmm.. kann man den Account auf einen Deutschen Account ummünzen? Netflix Sebastian Nicht direkt, aber Sie können Ihren jetzigen Account kündigen und nach Ablauf der aktuellen Rechnungsperiode einfach ein neues Konto in Deutschland einrichten. Das wäre der einfachste Weg You damit ich das richtig verstehe.. in Deutschland würde mir dann die Meine Liste-Option nie angezeigt werden? Oder dauert es nur, bis das Feature in den Niederlande aktiviert wird? Netflix Sebastian Die Liste gibt es prinzipiell in jedem Land, allerdings ist die nur verfügbar, wenn Sie sich in dem Land aufhalten, in dem Ihr Account 'beheimatet' ist. Wären Sie jetzt in den Niederlanden, würden Sie die Liste sofort sehen. Sobald Sie auf Reisen sind, verschwindet die Option. Aus diesem Grund würden Sie die Liste sehen, wenn Sie ein neues Konto in Deutschland starten. Umgekehrt würde sie dann aber verschwinden, wenn Sie sich mit dem deutschen Konto in den Niederlanden aufhalten Hier klicken In diesem Artikel steht's noch mal erklärt im letzten Absatz. Falls ich Sie jetzt verwirrt hab ^^ You okay. Dann werd ich mich wohl neu anmelden müssen. Ist zwar etwas schade, besonders, wenn man nach 3 Jahren mal in ein anderes Land umzieht, weil dann ja alle Einstellungen weg wären.. aber danke für die Aufklärung :) Netflix Sebastian Kein Thema, sehr gerne! Ja, das stimmt, das ist echt schade, Sie haben ja lange an Ihrem Profil gearbeitet. Lassen Sie mich gerade noch mal kurz schauen, ob wir da was machen können Haben Sie noch nen kurzen Moment? You aber natürlich. Eine Export-Funktion o.ä. gibt es nicht, oder? Netflix Sebastian Nicht in dem Sinne, dass ein Konto in mehreren Regionen mit allen Funktionen läuft, nein. Sie können es halt überall benutzen schon, aber halt mit ein paar Einschränkungen Wo halten Sie sich denn überwiegend auf? You in Deutschland Netflix Sebastian Okay, schwierige Entscheidung. 3 Jahre Präferenzen oder Liste, ist echt blöd. Ich werde auf jeden Fall mal Feedback an unsere Entwickler schreiben, dass man Konten künftig vielleicht 'migrieren' kann in ein anderes Land You das wär echt super Netflix Sebastian Aber ob und wann das kommt, das kann ich natürlich nicht versprechen Na klar, das mach ich gerne. Bin selber oft in Frankreich, also im Prinzip die selbe Situation You ja.. aber gut, kann man nichts machen. Trotzdem vielen Dank, dass ich so super beraten wurde. Sie machen einen großartigen Job :) Netflix Sebastian Dank Ihnen sehr für das Kompliment :) Kleinen Moment bitte noch! Diskutiere gerade mit nem Kollegen, hab vielleicht noch was für Sie You ui, ich bin gespannt Netflix Sebastian Wir haben nämlich folgendes überlegt. Wenn Sie mit dieser Adresse dann ein neues Konto in Deutschland eröffnen, könnte es sein, dass Ihre Einstellungen alle noch da sind Aber wir sind uns alle nicht sicher hier, wir rufen gerade mal in den USA an und fragen. Moment Geduld also noch, dann wissen wir's sicher :) You na da warte ich doch gerne :) Netflix Sebastian (y) [ein paar Minuten vergehen...] Netflix Sebastian Ja, jetzt wissen wir ganz sicher, dass es nicht geht. Herzhaftes Nein an dieser Stelle statt eines lauwarmen Vielleicht Aber trotzdem, ich finde das wäre ne gute Funktion, das Feedback mach ich auf jeden Fall fertig für die Entwickler Sollen wir das niederländische Konto dann jetzt schon kündigen? Das liefe dann noch bis zum 2. November weiter, danach können Sie dann ein neues Konto in Deutschland starten You nein, da warte ich lieber noch einen Monat. Am 2. November bin ich in Italien.. dann hätte ich das gleiche Spiel nochmal Netflix Sebastian Da haben Sie recht :) Alles klar, dann lassen Sie sich noch ein bisschen Zeit. Und wenn zwischenzeitlich noch was ist, melden Sie sich einfach noch mal kurz! Kann ich sonst noch was tun für Sie gerade? You nein, das wars erstmal. Vielen Dank und einen schönen Tag wünsche ich! Netflix Sebastian Danke, ebenfalls :) Lassen Sie's sich gutgehen! [Hier habe ich mich dann ausgeklinkt...] Netflix Sebastian Eine Bitte noch, bleiben Sie kurz online für eine letzte Frage. Und das hab ich nicht mehr mitbekommen, erst im Transkript. Bei so einem netten Mitarbeiter versucht man dann natürlich gerne wieder Kontakt aufzunehmen. Also das gleiche Spiel nochmal. Ab auf die Website und einen Chat gestartet.. Netflix Volkan Hi, ich bin Häuptling Volkan vom Stamm Netflix. Wie kann ich helfen? You Hallo Häuptling Volkan. Ich würde gerne mit Ihrem Untertanen Stefan sprechen. Ist der da? halt Sebastian Netflix Volkan hey :) worum geht es denn? ich kenn den :) You Ich hab gerade mit einem Sebastian aus eurem Team gesprochen und zu früh weggeklickt. Ich glaub der wollte noch was von mir.. Netflix Volkan habt ihr alles geklärt? oder war noch was offen? You von meiner Seite aus war eigentlich alles geklärt. Habe im Transkript dann aber gesehen, dass er noch eine Frage hatte Netflix Volkan aaah :D hey keine sorge das ist die umfrage die wir am ende des chats starten :) alles cool ;) You :( die wollt ich mitmachen Netflix Volkan ich zeig dir das gleich wenn wir den chat beenden :D ist nur ne kurze frage You okay, bin bereit. Hoffentlich kann ich sie beantworten. Prüfungsangst und so Netflix Volkan haha :D hoffe du hast gelernt.. Eine Bitte noch, bleiben Sie kurz online für eine letzte Frage. Wie sich herausstellte war das nur die Umfrage am Ende des Chats, welche auch beim ersten kam. Aber gelernt habe ich dadurch: Das war kein Einzelfall, die Supportmitarbeiter bei Netflix sind allgemein ziemlich coole Socken. Allgemein bin ich von Netflix wirklich beeindruckt. Auch solche Aktionen sprechen dafür, dass die Leute im Management Ahnung haben. Klares Lob daher an Netflix und vor allem an die zwei Supportmitarbeiter!

Beiß in die Hand, die dich füttert

Kennt ihr die VG Media Gesellschaft? Nein? Nun, diese Gesellschaft ist ein Zusammenschluss vieler großer Verlage wie z.B. der BILD, Bunte, HAZ, etc. Kurz: All die großen Zeitungen, welche man meistens aus den Zeiten der Buchstaben auf Papier kennt und die wohl oder übel auch ins Internet mussten, um nicht ganz von der BILDfläche zu verschwinden.

Um nun auch noch Leser zu bekommen, müssen die Leute ja irgendwie erfahren, dass es die Seiten gibt. Da kann man dann entweder Werbung in den Zeitschriften und Zeitungen selbst machen, was nicht gerade sehr viel bringt, da die Generation Zeitung mit der Generation Internet nicht viel zu tun hat, oder man wendet sich an die Suchmaschine seines Vertrauens, welche einen dann in den Nachrichtenindex aufnimmt. Da Google in Deutschland die mit Abstand stärkste Suchmaschine ist, ließ man sich dort natürlich auch gerne eintragen.

Jetzt ist es nur so, dass VG Media gemerkt hat, dass sie nicht ganz auf dem Stand der Zeit sind und die Leser wegrennen/sterben. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Einen Sündenbock suchen oder den Inhalt auf den Stand der Zeit bringen und vielleicht mal ein wenig besser recherchieren und nicht als Quelle nur "Internet" oder "YouTube" angeben. Man entschied sich für den Weg des geringsten Widerstandes (so dachte man) und nahm den Sündenbock. Da ist es natürlich naheliegend die einzigen Websites zu nehmen, die sich für einen interessieren und fleißig Zitate der Artikel präsentierten: die Suchmaschinen.

Kurz (un)überlegt beschloss man also ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger zu etablieren. Mit genug Unwissenheit der CDU und genug Geld von VG Media und co. ließ sich das dann auch zum 1. August 2013 durchtreten. Darin heißt es, dass jede Website, welche Bilder oder Zitate aus einem Artikel nimmt, vorher um Erlaubnis fragen müsse. Nett wie die Medien sind, darf man das dann natürlich auch - gegen eine Danksagung in Form von Geld. Kurz gesagt: Wenn eine Suchmaschine ein Thumbnail (Bild) oder ein Snippet (Zitat) eines Artikels der VG Media-Gruppe in den Suchergebnissen oder unter der News-Section anzeigt, muss Geld an die entsprechenden Verlage fließen.

Schwachsinn, denken sich die Suchmaschinen. Im Index ist man schließlich freiwillig, man profitiert ja deutlich durch die Klicks. Allein durch Google gehen jeden Monat über eine halbe Milliarde Klicks an deutsche Nachrichtenportale. Wer die nicht haben möchte, kann sich ja aus dem Index der Suchmaschinen austragen, oder nicht? Ja, das finden die Suchmaschinen auch. Web.de, T-Online, GMX und co. haben prompt reagiert und die betroffenen Seiten einfach komplett entfernt. Sie wollten es ja so.

tonlinesuche

Google hingegen zeigte sich kulant und kündigte an ab sofort nur noch die Überschrift und den Link zum Beitrag in den News-Ergebnissen anzuzeigen. Man möchte die Seiten ja nicht komplett zensieren. Die Verlage finden das alles natürlich "höchst problematisch", es herrscht ja eindeutig eine Wettbewerbsverzerrung aufgrund des großen Monopols, das Google hat. Es ist einfach unerhört Seiten zu beschneiden, welche auf ihr gutes Recht plädieren. Man hat ja gar nicht die Möglichkeit ohne Google zu überleben.

Auf gut Deutsch heißt das:

Wir haben die Hand gebissen, die uns füttert, und jetzt sind wir traurig, weil wir nicht mehr genug zum Essen bekommen.
Der VG Media Gesellschaft hat die ganze Aktion vom bösen Mr. Google so sehr nicht gefallen, dass sie Google gebeten haben mit der Sanktion noch 14 Tage zu warten, bevor sie angewendet wird. Das haben sie dann auch gemacht. Was die armen Verlage jetzt vor haben, kann nur spekuliert werden. Ich bin aber auf jeden Fall gespannt.

TL;DR: VG Media möchte Geld für die kostenlosen Anzeigen durch Google, Google entfernt die Anzeigen, VG Media will das nicht und weint. Stay tuned.

Update 16. Oktober 2014: So, die VG Media-Gruppe hat sich geäußert und zugegeben, dass deren Idee eher doch nicht so hundertprozentig durchdacht war. behauptet, dass Google das Monopol ausnutzt und die Verlage keine Chance mehr hätten. Insofern möchte man wohl klein beigeben und nicht auf das eigens durchgedrückte Leistungsschutzrecht bestehen. Allerdings nur bei Google. Alle anderen werden in Zukunft trotzdem zahlen dürfen.

Update 05. November 2014: Huch, damit hat niemand gerechnet. Der Google News-Traffic bricht um 80% ein. Die arme VG Media-Gruppe.

Update 10. November 2014: VG Media gibt nicht auf und versucht nun das ganze vor Gericht zu ziehen. Aus dem offiziellen Bericht gefällt mir außerdem folgendes Zitat sehr gut: "Den Vogel der Fehlinterpretation hat wieder einmal der im Vogelabschießen bestens geübte Stefan Niggemeier abgeschossen. Seine steile These: Die VG Media diskriminiert die kleineren Suchmaschinen wie 1&1 und Telekom, weil sie ihnen keine Gratislizenzen einräumt."

Update 11. November 2014: Wer zu faul zum lesen ist, kann sich auch gerne mein Video zu dem Thema angucken:

Update 11. Juli 2016: Es ist nun mittlerweile zwei Jahre her, seit die VG Media-Gruppe den Streit darum mehr oder weniger aufgegeben hat. Trotzdem muss man immer wieder gegen Klagen bezüglich des Leistungsschutzrechts kämpfen und weiter Gelder ausgeben. Das alles sollte sich daher also schon lohnen, oder? Fehlanzeige. Seit 2013 hat man ganze 714.540 Euro mit dem tollen, neuen Recht verdient. Und ausgegeben? Nun... so um die 3,3 Millionen. Hat sich also richtig schön gelohnt. Wieder einmal ein großer Sieg für die Print-Medien, die den Schuss nicht gehört haben!

Nothing for Android

Wie einige von euch wissen, bin ich der Entwickler der unglaublichen Nothing-App für Android, was bedeutet, dass ich nicht selten Feedback zu der doch sehr einfach gestalteten App bekomme.

Nothing hält, was sie verspricht. Nichts. Nichts ist einfach ein schwarzer Bildschirm mit einem durchsichtigen App-Icon ohne Namen. Nichts eben. Öffnet man die App, passiert nichts. Deinstalliert man sie, passiert nichts. Stellt man sich bei Verwendung auf den Kopf, passiert ebenfalls nichts. Sehr spannend also. Ich war schon ziemlich überrascht, wie einige Nutzer sogar einen Use-Case für die App finden konnten. Samsung-Nutzer verwendeten sie z.B. als Notizblock, andere als Tastensperre.

Die Bewertungen sind hervorragend. Die App hält genau das, was sie verspricht, stürzt nie ab und ist ein Spaß für die ganze Familie. Manche Nutzer sind jedoch enttäuscht, dass die App ja wirklich nichts macht. Hin und wieder kommt es dann sogar vor, dass jemand mir eine Mail schickt. Die zwei Highlights waren: "Dumm" und "Ey yo bro kann man da son horror Mädchen einfügen?"

Android Development

Ich habe in der Vergangenheit ja schon viel Dampf über Android abgelassen. Aber da man ohne das System nicht leben kann und die neuen Android Wear Smartwatches wirklich nicht schlecht sind (vor allem, wenn man sie mal mit der Apple Watch vergleicht), wollte ich mir ein Watch Face bauen. Das ist eine Art Theme für das "Ziffernblatt" der Uhr. Da für diese Watch Faces die neuste Version des SDKs benötigt wird, starte ich also meine Eclipse IDE mit ADT-Plugin, öffne den Android SDK Manager und ziehe die letzte Version des Android Wear SDKs auf meine Festplatte. Nach einem Neustart der Eclipse IDE werde ich mit der freundlichen Meldung begrüßt, dass ich doch den SDK Manager auf Version 23 aktualisieren solle, da Version 22 nicht mehr unterstützt wird. Netterweise kann ich mit einem Klick auch direkt nach Updates suchen. Problem nur: Version 22 ist aktuell.

Da ich wenig Lust habe mehr Zeit in die IDE zu investieren als in die Entwicklung des (nahezu nicht von Google dokumentierten) Watch Faces, lade ich mir die offizielle Android Studio IDE herunter und starte sie. Und direkt werde ich mit der Meldung "es ist ein Update für Android Studio verfügbar" begrüßt. Link zum Update? Nö.

Da ich die neuste Version bereits von der offiziellen Seite heruntergeladen habe, ignoriere ich die Meldung und erstelle mein neues Projekt, wobei mir der freundliche Wizard hilft. Ich wähle "Android Wear", gebe den Namen ein und drücke auf "Weiter". Android Studio fängt fleißig an zu rödeln und lädt die letzten Dateien aus dem Netz. Nachdem das Programm fertig ist und mir den Code-Editor präsentiert, bekomme ich direkt einen Haufen Fehlermeldungen auf den Bildschirm geschmissen:

Screen Shot 2014-09-14 at 21.14.23

Keine Ahnung, warum ich immer in jeden Fehler tappe, den eine Software nur haben kann, aber es nervt mich. Das macht doch alles keinen Spaß. Morgen fang ich die Umschulung zum Gärtner an.

Release Monitor - Erscheinungstermine verwalten

Letztens wollte ich wissen, wann das Computerspiel Tom Clancy's The Division veröffentlicht wird. Laut Google soll es irgendwann nächstes Jahr erscheinen. Wann genau ist noch nicht bekannt. Und da ich eigentlich nicht viel mit Computerspielen am Hut habe, lese ich nicht täglich Nachrichten darüber, was bedeutet, dass ich mit ziemlicher Sicherheit verpassen werde, wenn ein Termin für den Release gesetzt wird. Und da es nicht selten vorkommt, dass dieser dann wieder verschoben wird, kann ich direkt davon ausgehen, dass ich jeden Monat aktiv danach googeln muss. Ich bin ein vergesslicher und vielbeschäftigter Mensch hust, weswegen ich mir einen Reminder gesetzt habe, um mich zu informieren, ob es etwas neues zu dem Spiel gibt.

Ich kam zu dem Entschluss, dass das doch nicht sein kann. Klar kann ich mich auf der offiziellen Seite für den Newsletter eintragen. Dafür brauch ich dann aber einen Ubisoft-Account und außerdem lande ich dadurch zu 99% bis an mein Lebensende im Ubisoft-Verteiler, was ich auch nicht unbedingt haben möchte. Eine Übersicht über alle Spiele habe ich zudem auch nicht. Es muss also eine Website her, die alle Spiele aufgelistet hat und durch eine einfache und spamfreie Methode Erinnerungen sendet.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe den Release Monitor ins Leben gerufen. Auf dieser Seite sammeln sich nun alle Spiele, welche demnächst erscheinen werden. Man kann sich mit seiner E-Mail-Adresse eintragen und bekommt dann - und nur dann - wenn sich etwas ändert oder der Release kurz vor der Tür steht, eine E-Mail. Zudem gibt es auch eine ICS-Datei, welche man in den Kalender eintragen kann. Nimmt man die URL zur Datei, aktualisiert sich dieser natürlich, sobald der Termin verschoben wird.

Docker

In letzter Zeit ist überall die Rede von Docker. Wer trotzdem noch nichts davon gehört hat: Mit Docker ist es möglich, einzelne Anwendungen in einer immer gleich bleibenden, abgeschotteten Umgebung unabhängig vom eigenen System, laufen zu lassen. Ähnlich wie bei VMs hat man also eine Art Zweitsystem, in dem man die Anwendungen installiert. Mit dem Unterschied, dass Docker kein vollständiges Betriebssystem stellt. Es trennt also nur die Systemressourcen durch Cgroups und Namespaces. Trotzdem ist es möglich in einem sogenannten Docker Container ein anderes Unix/Linux-System laufen zu lassen, solange der Kernel des Host-Systems verwendet werden kann. Wer also für seine Anwendung openSUSE benötigt, den Host aber mit Ubuntu laufen lässt, kann dies ohne Probleme tun.

Der Hintergrundgedanke ist der, dass ein bestimmter Zustand einer Anwendung zu jeder Zeit sichergestellt werden soll. Das ist sowohl bei Entwicklungsumgebungen als auch bei produktiven Systemen mit sehr vielen Vorteilen verbunden. Zudem sind Docker-Container relativ klein, da sie nicht zwingend ein komplettes System benötigen, und zudem performant, da die Anwendungen nativ vom Kernel gestartet werden. Natürlich habe ich mir die Chance nicht entgehen lassen und das ganze getestet.

Die Installation von Docker selbst und das Erstellen von Containern durch sogenannte Dockerfiles ist ein Kinderspiel. Auch Spielereien wie einen abgeschotteten SSH-Server lassen sich in ein paar Zeilen realisieren. Doch wie bei jeder Software gibt es auch bei Docker ein paar Dinge, die mich stören. Getestet habe ich Docker nun auf 3 verschiedenen System, auf allen mit dem gleichen Ergebnis: DNS funktioniert nicht richtig. Ich weiß nicht, ob ich irgendwelche komischen Routen konfiguriert habe oder Docker mich einfach nicht mag, aber ohne einem

iptables -F
und der Option --dns beim Starten des Containers komme ich nicht weit. Das Problem bei der Sache ist, dass der Parameter beim Erstellen eines Containers aus einer Dockerfile heraus ignoriert wird, was bedeutet, dass ich keine Container bauen kann, welche Pakete installieren oder sonst auf das Internet zugreifen wollen.

Des weiteren gibt es dank selinux ein Problem beim Mounten eines Verzeichnisses. Mit der Option -v ist es möglich dem Docker-Container einen Ordner des Hostsystems durchzureichen. Das ist beispielsweise dann hilfreich, wenn man mit LaTeX ein lokal liegendes Dokument bauen möchte. Um Rechte auf den entsprechenden Ordner zu bekommen, muss auf dem Hostsystem folgende Berechtigung für den Ordner gesetzt werden:

chcon -Rt svirt_sandbox_file_t /path/to/folder
Auch scheint die Trennung der zwei Systeme nicht so sauber zu sein, wie ich mir das wünsche. So ist es z.B. nicht möglich den Hostnamen in einem Container zu setzen oder alternative DNS-Server einzutragen. Die Zugriffe auf die entsprechenden Dateien werden gesperrt, was bei mir dazu führte, dass manche Anwendungen nicht fehlerfrei funktionierten. Darunter auch HHVM und MySQL.

Alles in allem ist Docker aber ein sehr interessantes System und ich bin mir sicher, dass es eine große Zukunft vor sich haben wird. An dem Spruch

Docker is Git for deployment.
ist denke ich einiges dran. Docker ist ein mächtiges Tool. Wer mit Deployment etwas am Hut hat und sich mit Docker auskennt, kann sich sein Leben wesentlich vereinfachen.

Kabel Deutschland

Ich stehe ein bisschen auf Kriegsfuß mit Kabel Deutschland und möchte nun erklären, warum das so ist. Meine Eltern sind (zwangsläufig) seit Jahren Kunde bei Kabel Deutschland. Als ich noch bei ihnen wohnte, war das Internet dort eine Qual. Nie erreichte man auch nur annähernd die versprochenen 32 Mbit/s geschweige denn eine stabile und unterbrechungsfreie Verbindung. Der Upload war grottig, wie das bei Kabel üblich ist, und die Verbindung hatte zu 90% der Zeit mindestens 5% Package Loss. Doch das ist nicht alles: Dank des veralteten Kabelmodems brach die Verbindung mehrmals am Tag ab. Ein neues wollte Kabel Deutschland nur gegen einen monatlichen Aufpreis von 2 Euro verschicken. Vor kurzem kam dann eine Störung in der Leitung hinzu, durch die dauerhaft nur maximal 3 Mbit/s zur Verfügung standen - nachts sogar noch weniger. Erst ein Anruf bei der Kabel Deutschland-Hotline sorgte dafür, dass der Monat zurückerstattet wurde. Eine Benachrichtigung über das Bestehen der 4-Wöchigen Störung gab es nicht.

Als Referenz hatte ich - nachdem ich bei meinen Eltern ausgezogen bin - zwei Jahre lang VDSL bei der Telekom. 50 Mbit/s und das durchgehend. Keine regelmäßigen Störungen, 0% Package Loss und permanent flogen die Datenpakete mit 51 Mbit/s durch die Leitung. Zugegeben, bis der Anschluss stand, verging fast ein Monat, doch danach war die Leistung wie versprochen. Der Kundensupport stand relativ schnell auf der Matte, als es doch mal eine Störung gab und löste das Problem sofort.

Und dann ist da wieder Kabel Deutschland. Ich bin nun umgezogen und mit mir auch der Internetprovider. Leider bietet die Telekom nur 16 Mbit/s an meiner neuen Wohnung, weswegen ich lange überlegt habe, ob mir das langt oder ob ich doch zu Kabel Deutschland muss, welche 100 Mbit/s zur Verfügung stellen. Ich entschied mich natürlich für die umwerfenden 100 Mbit/s und schloss den Vertrag mit Kabel Deutschland ab. Natürlich mit dem FritzBox-Router-Modem gegen einen Aufpreis, da ich das Spektakel meiner Eltern nicht unbedingt revue passieren lassen wollte. Die Box wurde dann auch zum vereinbarten Termin geliefert. Vorkonfiguriert. Anstecken, warten, lossurfen. Ich war beeindruckt. Doch der Schein trügt.

Nach etwa einer Woche bekam ich eine Mail, dass ich meinen Anschluss doch in Betrieb nehmen solle, da er sonst gekündigt wird. Ich solle mich nach Abschluss der Konfiguration doch im Kundenportal registrieren. Ja, das kam per Mail. Ich habe mich also registriert und erst einmal 4 Haken deaktiviert um Spam, Newsletter und ein extra Sicherheitspaket für 5 Euro/Monat nicht zu bekommen. Heute kam dann wieder eine Mail: "Sie haben kürzlich eine Bestellung bei uns getätigt. Nachdem einige Zeit ohne Nutzung verstrichen ist, haben wir Ihr Produkt für Sie aktiviert." Alles klar. Gleichzeitig mit der Mail kam dann auch das SEPA-Lastschriftmandat, welches ich unterschrieben zurück an Kabel Deutschland schicken soll. Vorfrankiert? Keine Chance. (Zum Vergleich: Die Stadtwerke haben einen vorbedruckten, vorfrankierten Umschlag beigelegt.)

Und wie ist die Qualität des Internets? Nun, in den letzten zwei Wochen hatte ich bereits zwei Ausfälle für je etwa eine halbe Stunde. Zudem nimmt Kabel Deutschland das mit den 100 Mbit/s auch nicht zu ernst. Die vollen 100 Mbit/s hatte ich noch nie. Im Normalfall schwankt die Geschwindigkeit zwischen 30 Mbit/s und 90 Mbit/s. Je nach Wetter (das stimmt lustigerweise sogar. Schlechtes Wetter => Mehr bleiben daheim => Mehr Leute im Internet => Weniger Geschwindigkeit für Karim). Manchmal habe ich die versprochenen 5% Package Loss, meistens jedoch glücklicherweise < 1%. Auch der Ping schwankt manchmal zwischen 40 ms und 1 s. Stabiles und stetiges Internet stelle ich mir anders vor. Im Großen und Ganzen erinnert mich die Leistung und die Qualität von Kabel Deutschland an Vodafone, welche Kabel Deutschland kürzlich gekauft haben. Da haben sich also zwei gefunden.

iWorkaround: Festplatte wechseln beim iMac Late 2009

Wer einen iMac hat, der neuer oder gleich alt ist, wie das Modell Late 2009, kann die Festplatte nicht einfach so austauschen, da sie mit einem speziellen Wärmesensor ausgestattet sind. Wird dieser entfernt, dreht der Lüfter permanent auf 100%.

Es gibt daher mehrere Möglichkeiten, eine Festplatte zu wechseln:

  • Apple-Festplatte kaufen: Teuer
  • Festplatte im Gravis/Apple Store tauschen lassen: Teuer
  • Software-Lüftersteuerung: Problematisch, wenn man kein OS X verwendet
  • Eine zweite Festplatte einbauen: im iMac 21,1" nicht möglich, da keine zwei SATA-Data-Ports zur Verfügung stehen
Über all diese Möglichkeiten liest man zu Hauf im Internet. Doch eine habe ich bisher noch nicht gesehen. Benötigt wird für diese Version nur eine 2,5 Zoll SATA-Festplatte oder SSD.

Hat man diese, kann es losgehen. Wie man den iMac öffnet und die Festplatte ausbaut, wird zum Beispiel hier sehr gut beschrieben. Und jetzt kommt der iWorkaround: Da die Temperatur der Festplatte über ein extra Kabel und nicht über die SATA-Schnittstelle ausgelesen wird, langt es, wenn man die Festplatte als "großen Sensor" im Gehäuse lässt. Man schließt also die neue Platte an den SATA-Anschluss an und lässt den Wärmesensor an der alten, großen Festplatte. Die 2,5 Zoll-Platte passt wie angegossen hinter die originale und funktioniert einwandfrei, ohne dass der Lüfter aufdreht.

Die gesparten Reparaturkosten könnt ihr mir gerne per Bitcoin spenden ;) 1ANWc9rFPPh755xYBxaBtV5siy8QvW2kAy

Cloud Storage und die Sync Clients

Ich habe den Fehler gemacht und mir vor ein paar Tagen einen Podcast über Cloud Storage angehört. Ich - bisher glücklicher Dropbox-User - kam dadurch auf den Trichter unbedingt wechseln zu müssen, weil mein Speicher in ein paar Monaten ausläuft und Dropbox doch eher ziemlich teuer ist. Ich guck mir also die in dem Podcast erwähnten Services an und probiere sie durch. Darunter: ownCloud, MEGA und Google Drive.

Zugegeben, ich bin ein anspruchsvoller Cloud-User. Ich habe sehr viele Dateien in meiner Dropbox, welche manchmal sehr komische UTF-8-Namen (Umlaute und so) und Leerzeichen haben. Außerdem bin ich auf jeder Plattform vertreten: Windows, Mac, Linux, iOS und Android.

Trotzdem kann es ja nicht so schwer sein, einen einfachen Sync-Client zu haben, der eine Liste der aktuellen Dateien + Änderungsdatum auf dem Server hält und diese dann entsprechend abgleicht. Dachte ich. Dropbox hat bisher immer gute Dienste geleistet und nur einmal aus Versehen (aufgrund einer falschen Client-Zeit) einen Großteil meiner Dropbox gelöscht. Ist ja kein Problem, man hat Backups. Alle anderen Clients hingegen scheitern schon größtenteils an einfachsten Funktionen:

MEGA ist schon aus dem Grund raus, dass es keinen Client für Linux gibt. Das ist vertretbar, da der Service sehr neu ist und ein Linux-Client (soweit ich weiß) geplant ist. Ich habe MEGA also trotzdem eine Chance gegeben und bin direkt auf die Nase gefallen. Der Sync klappt zwar, wenn er mal klappt, relativ gut, allerdings ist das nicht oft der Fall. Nicht nur, dass der Upload langsam ist (ich bin irgendwie der einzige Mensch dieser Welt, alle anderen schwärmen immer davon, wie schnell MEGA doch sei), die Clients stürzen auch regelmäßig ab, bzw. starten gar nicht mehr. So kann ich meinen Mac-Client und die iOS-App nicht mehr starten. Next.

ownCloud an sich ist eine geile Sache. Man hat seine Daten auf seinem Server und kann selbst entscheiden was Sache ist. Leider ist der Linux-Client (zumindest bei mir) eine Katastrophe. Jede Datei mit einem Leerzeichen wurde gelöscht. Vom Sync will ich gar nicht erst anfangen. Der klappt auch mehr oder weniger nur sporadisch. Und auch die App kann nicht besonders viel. So fehlt ein automatischer Foto-Upload zum Beispiel komplett. Next.

Google Drive ist verdammt günstig und von Google, daher sollte das ja etwas taugen. Naja, der Sync funktioniert problemlos und schnell. Wie zu erwarten. Allerdings hat auch die Google Drive App keinen automatischen Foto-Upload (ich weiß, Google+, dies, das, aber ich will meine Photos nicht auf Google+, sondern in einem Ordner) und es gibt auch hier - obwohl es made by Google ist - keinen offiziellen Linux-Client. Es gibt inoffizielle Clients, wie beispielsweise grive. Toll daran: Jede Datei, die von einem anderen Rechner angelegt und hochgeladen wird, wir direkt wieder von grive vernichtet, weil sie lokal "gelöscht" wurde. Wunderbar. Next.

Dropbox. Hach, schön :)

 

Update 06. August 2014: Wer eine Self-Hosted-Alternative zu ownCloud sucht, sollte sich einmal Seafile angucken. Zwar hat deren Mobile Client auch keine Kamera-Upload-Funktion, dafür ist das ganze aber sehr stabil und schnell, da es auf Git, C und Python basiert. Ich regle aktuell 70% meiner Cloud-Aktivitäten was Storage betrifft über Seafile und bin bisher sehr begeistert. An Dropbox kommt es trotzdem nicht ran.