Postfächer - Die Nachteile

Postfächer kennt jeder. Und sie bieten auf den ersten Blick eigentlich nur Vorteile: Wer eins hat, kann es an einigen Stellen angeben um Post zu erhalten, ohne die richtige Adresse der Wohnung preisgeben zu müssen. Aber Postfächer haben auch Nachteile. Gravierende, wie ich finde.

Nach dem Anmelden zum Postfach-Service der Deutschen Post bekommt man einen Schlüssel zu seinem Postfach, sowie eine eindeutige Adresse, unter der man Post an das Postfach schicken lassen kann. Selbstverständlich. Irgendwo muss die Post ja auch ankommen. Was die Post allerdings nicht kommuniziert ist, dass nicht nur Post, die an das Postfach adressiert ist dort landet, sondern auch Post, die eigentlich an die private Adresse gerichtet ist.

Ohne bestimmtes Muster, sondern einfach nach Lust und Laune landen also sporadisch Briefe von unterschiedlichsten Unternehmen und Personen im Postfach, auch, wenn sie nicht dort hin geschickt wurden. Das hat zur Folge, dass man, wenn man sein Postfach nicht wirklich jede Woche leert, gerne mal eine Zahlungsfrist überschreitet. Es kommt einem in der Tat so vor, als wäre die Post manchmal zu faul um die Briefe auszuliefern. Stattdessen packt sie diese dann einfach ins Postfach, sofern eins registriert wurde. Eine Benachrichtigung per SMS oder E-Mail wie bei der Packstation bekommt man nach Erhalt eines Briefes ebenfalls nicht.

Bevor ihr also ein Postfach registriert, seid euch im klaren, dass ihr um eine Leerung pro Woche nicht herumkommt. Auch, wenn ihr eigentlich keine dringliche Post unter der Postfachadresse erwartet. Schade.

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