Yandex – Browsing Made Sexy

Von Karim Geiger — unter Internet, MacOS am 15.05.2015

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Wie der aufmerksame Leser bereits weiß, bin ich mit der Gesamtsituation per se unzufrieden. So auch mit meinen Browsern. Firefox ist zu träge, Chrome zu voll, Opera zu hip, Safari zu unbekannt und Internet Explorer bzw. Edge zu egoistisch um auf einer anderen Plattform zu laufen.

Als Kompromiss verwendete ich daher seit ein paar Jahren Google Chrome. Meine benötigten Erweiterungen sind alle vorhanden, die Seiten bauen vergleichsweise schnell auf, die Darstellung ist korrekt, einzig das Design stört mich ein bisschen. Das liegt vermutlich größtenteils daran, dass ich es nun schon mehrere Jahre täglich sehe. Als ich mir dann gestern das Design des Browsers genauer ansah, überlegte ich, ob es nicht möglich wäre, die gesamte Adresszeile inklusive aller Buttons zu entfernen und nur das Nötigste anzuzeigen. Alles in der Tab-Bar. Schien aus meiner Sicht möglich.

Heute habe ich mehr aus Langeweile das Internet nach einem neuen Browser durchsucht. Mir war eigentlich schon klar, dass ich nichts finde, da man (ich) bei Browsern immer das Problem mit den Erweiterungen hat. Doch ich wurde positiv überrascht. Die neuste Alpha-Version des Yandex-Browsers (dem russischen Google-Konkurrenten) sah sehr vielversprechend aus.

Download, Installation, Staunen. Yandex hat automatisch Bookmarks, Verlauf, Erweiterungen und dessen Einstellungen von Google Chrome übernommen und diese auf Anhieb fehlerfrei implementiert. Noch dazu sieht der Browser absolut umwerfend aus. Man hat die Bedienelemente auf ein Minimum reduziert und sie so gut es nur geht in die eigentliche Website integriert: Die Tabs nehmen die Farbe der Seite an, die Toolbars übernehmen ähnlich Ambilight die Farben der Website, sehen beim Scrollen umwerfend aus und heben sich kaum hervor.

An Elementen gibt es oben, in der Fensterleiste, nur den Namen der aktuellen Website, ausgewählte Erweiterungen und das Menü. Bei einem Mouseover über den Titel erscheint der Reload-Button. Der Zurück- bzw. Vorwärts-Button existiert nur, wenn die entsprechende Aktion verfügbar ist.

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Klickt man auf den Titel, so erscheint die URL zusammen mit ein paar hilfreichen Optionen, sowie den am häufigsten geöffneten Seiten. Diese erscheinen übrigens auch beim Öffnen eines neuen Tabs. Sinnlos zu erwähnen, dass die URL-Leiste mit der Google-Suche kombiniert wurde.

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Neben der Titelleiste gibt es nur noch die Tabbar, welche sich allerdings unterhalb der Seite befindet. Sie ist ähnlich simpel aufgebaut wie der Rest des Interfaces. Der aktive Tab wird mit einer leider etwas unschönen Leiste markiert und bekommt ein X zum Schließen spendiert. Daneben befinden sich weitere Tabs, immer im Design des Icons. Rechts und Links ist wieder der Blur-Effekt angewendet.

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Mehr gibt es über den Browser nicht zu sagen. Er ist schlicht, schön, basierend auf Chrome und hat alle für mich benötigten Features sauber verpackt unter einem ablenkungsfreien UI. Nur ein Feature fehlt, aber das wird garantiert nicht lange auf sich warten lassen:

Die Tabs lassen sich nicht verschieben.

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Android und iOS

Von Karim Geiger — unter Android, iOS, MacOS, Smartphones am 10.06.2013

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Aus aktuellem Anlass möchte ich heute meine Meinung zu Android und iOS kund tun. Um ein wenig zu erklären, wie ich auf meinen aktuellen Wissensstand komme, hier meine Smartphone-Vergangenheit: (kann übersprungen werden)

Im Jahre 2008 wollte ich unbedingt einen PDA, diese Taschen-PCs, die es damals noch gab haben. Ich habe mich im Saturn darüber informiert und der Verkäufer erzählte mir, dass man heutzutage keine PDAs mehr benutzt, sondern Smartphones. Kurz darauf kam einer meiner Freunde mit dem Google G1 (HTC Dream) in der einen Tasche und dem iPhone 3G in der anderen Tasche an. Ich probierte beides aus und fand, dass Android (damals noch in Version 1.5) wirklich innovativ und klasse ist. Auch die Hardwaretastatur des G1 und das Terminal haben mich fasziniert.

Ein paar Monate später war es dann soweit, ich habe mir das G1 angeschafft und mich in die Materie eingelesen. Damals war CyanogenMod und MoDaCo gerade im Entstehen und ich war Teil der Community. Ich habe mir meine eigenen ROMs gebacken, habe HTC Sense vom HTC Hero auf das G1 portiert, war Moderator in einem Android-Forum und habe so ziemlich jede ROM, jedes Recovery und jeden Kernel, den ich finden konnte geflasht, angepasst und auseinandergenommen.

Als das G1 unglücklicherweise meine Toilette besucht hat (frag nicht) und es an der Zeit war, ein neues Gerät zu ordern, war es Mitte 2010 und das HTC Desire war brandneu auf dem Markt. Ich habe mir gleich die erste Version davon geschnappt und es gleich noch am selben Abend geschafft, das Ding fast totzuflashen. Nach einer Woche intensiver Rettungsaktion habe ich dem Beinahe-Backstein wieder Leben eingehaucht und es bis 2011 wieder mit vielen ROMs (darunter auch MIUI) strapaziert.

Das Desire wurde langsam zu langsam (haha) und daher musste mal wieder ein neues her. Die Stunde des HTC HD2 schlug. Ein guter Freund von mir hat sich eben dieses Handy gekauft und mich davon überzeugt. Ursprünglich ein Windows Phone und baugleich mit dem HTC Desire lässt sich nicht nur das damals top aktuelle Windows Phone 7 aus dem Jahre 2011 flashen, sondern auch jede beliebige Android-Version. Auch dieses Handy hat es knapp ein Jahr lang getan, bis die Smartphone-Tragödie begann.

In 2012 legte ich mir das HTC One X zu, welches mit Android 4.0.3 sowie Sense 4.0 ausgeliefert wurde und.. eine Nummer für sich war. Dazu aber gleich mehr. Ende 2012 ging es leider durch einen Sturz kaputt, also musste wieder ein neues her. Diesmal ein Galaxy SIII. Tolles Smartphone. Stabil, schnell und durchdacht. Und aus Plastik. Ich hasse Plastik.

Das Galaxy SIII war allerdings nur das Übergangshandy, denn ich wollte das Nexus 4, das vor ein paar Wochen released wurde und Lieferschwierigkeiten hatte. Als das LG Nexus 4 also endlich da war, wurde das SIII abgelöst. Ab dem SIII habe ich versucht, das Handy nicht mehr zu rooten und ohne die ganzen Anpassungen klarzukommen. Beim SIII und dem Nexus 4 hat das erstaunlich gut geklappt. Aber leider nicht komplett.

Vor ein paar Monaten gab es nun endlich das HTC One. Ich, ein eingefleischter HTC-Fan und Plastik-Hasser, steige natürlich sofort um und.. bekomme einen Schlag in die Fresse, welcher sich leider mit der Zeit immer intensiver anfühlt. Ich besitze das One momentan noch und bin damit nicht wirklich zufrieden. Es hat so viele Kleinigkeiten, die mir unendlich auf die Nerven gehen.

Wie man sieht, war ich bis vor kurzem absoluter Android-Lover. Bis 2012 habe ich Android mit Hand und Fuß verteidigt, bis ich meinen ersten iMac in Betrieb genommen habe. Und verdammt noch eins, es funktioniert. Alles. Wunderbar. Ohne Probleme. Immer. So auch das iPad und das MacBook Air. Und genau das ist das, was Android fehlt.

tl;dr: Meine Vorgeschichte, blablabla, viel Android, blablabla, ab 2012 Apple, blablabla. Jetzt gehts los: Warum ich Android mittlerweile scheiße finde.

Es ist nicht einfach zu beschreiben, warum die Apple-Strategie so gut funktioniert. Ich weiß, wie man solch einen Beitrag als Apple-Feind liest und weiß auch, dass ich bei eben diesen Leuten rein gar nichts an der Meinung ändern kann. Aber darum geht es hier ja auch nicht. Mir persönlich ist egal, welches System du benutzt und aus welchem Grund. Ich möchte hier meine Erfahrungen schildern um anderen, die eventuell noch unentschlossen sind oder auf ähnliche Punkte wie ich Wert legen, einige negative Erfahrungen zu ersparen.

create_folderBei iOS ist alles reguliert und bis ins kleinste Detail durchdacht. Das beginnt bei dem Ladekabel des MacBooks, das eine integrierte Spule für das Kabel hat und einen Magnetstecker, um ein Herunterreißen des Laptops zu verhindern, geht über den Unterschied beim Öffnen eines MacBook Airs verglichen mit einem Lenovo Ultrabook und endet bei der Methode, unter iOS neue Ordner zu erstellen. Unter Android ging das bis Android 4.0 so: Lange auf den Homescreen drücken, Ordner auswählen, Namen geben, Apps hereinziehen. Das erscheint logisch, weil man es auch vom PC so kennt. Was aber auffällt ist, dass es sehr umständlich ist. Eine App auf eine App ziehen und automatisch einen Ordner erhalten ist dabei wesentlich einfacher. Unter Android gibt/gab es für jedes Feature einen Button. Unter iOS gibt es für die meisten Features keine Buttons, sondern Gesten o.ä. Dadurch wirkt das UI wesentlich aufgeräumter und strukturierter.

Damit das so bleibt, müssen Entwickler eine klare Designrichtlinie einhalten. Wer andere Designs macht, wird nicht zugelassen. Das mag auf den ersten Blick trist wirken und in einigen Fällen eine Verhinderung von neuen Innovationen darstellen, hat aber auch seinen Grund. So ist garantiert, dass jede App unter iOS einem bestimmten Schema entspricht. So werden Einstellungen beispielsweise immer in den Systemeinstellungen untergebracht und nicht in jeder einzelnen App unter Menü -> Mehr -> Einstellungen -> Globale Einstellungen -> Extras -> Verstecktes Menü -> Benachrichtigungen, wie es unter Android manchmal leider der Fall ist.

3r9RPSelbiges gilt für das iPad. Unter Android ist es möglich, Smartphone-Apps auf dem Tablet laufen zu lassen. Es ist schön, dass das geht, das wars aber auch schon. Die App sieht sehr.. bescheiden aus, weil sie nicht für so große Bildschirme konzipiert ist und der Entwickler sieht keinen Drang, die App anzupassen. Ist ja sowieso viel zu kompliziert, weil man mit Kompatibilitäts-Klassen arbeiten muss, da 50% der Smartphones ja noch Android 0.1 beta verwenden und die Anwendung ja bisher auch überall lief. iOS-Entwickler werden quasi gezwungen, ihre App auf das iPad anzupassen, weil iPhone-Apps auf dem Tablet kaum bedienbar sind.

Diese Details lassen sich bis ins Unendliche vertiefen und ich habe noch eine ganze Hand voll weiterer Beispiele, die ich hier aber nicht schreiben möchte, denn es gibt noch weitere Punkte, auf die Apple großen Wert legt.

Du hast keine wirkliche Auswahl. Apple bietet dir ein, maximal zwei Geräte. Ein MacBook Air. Einmal in 11 Zoll, einmal in 13 Zoll. Jeweils mit entweder 4GB oder 8GB RAM sowie entweder 128GB SSD oder 256GB SSD. Mehr gibt es nicht. Ein iPhone. Ein iPod. Zwei iPads. Der normale Anwender weiß, was er bekommt und muss nicht zwischen dem HTC One, HTC One X, HTC One XL, HTC One S, HTC One V oder dem Samsung Galaxy SIII, Galaxy SIII Mini, Note, Ace, S, ach.. guck dir den Wikipedia-Artikel an. Der beschreibt’s ganz gut… wählen. Mal im Ernst. Wenn ich für Modelle eine Legende brauche, läuft irgendwas falsch.

Nächster Punkt: Android läuft auf Java. Period.

Ich denke das langt erstmal. Mein nächstes Smartphone wird ein iPhone mit iOS 7. Ich berichte.

 

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Apple und die Apps

Von Karim Geiger — unter iOS, MacOS, Tablets, Windows am 21.11.2012

Ich hab gerade meinen iMac wegen ein paar Updates neugestartet (btw ein klarer Nachteil gegenüber Linux) und da ist mir beim starten wieder etwas aufgefallen, das ich auch schon am iPad beobachtet habe.

Wenn der PC startet, öffnen sich in der Grundeinstellung ja wieder alle Programme, die vorher auch offen waren. Und das geht unfassbar schnell. Das geht sogar so schnell, dass alle Programme, die vorher schon offen waren direkt nach der Anmeldung gestartet sind. Sie bauen sich nicht erst auf, sie sind fertig geladen da. Wie kann das sein?

Verglichen zu Windows oder Linux ist das phänomenal. Bei der Konkurrenz öffnen sich die Anwendungen nämlich erst nach und nach und brauchen dann noch eine Weile, bis sie betriebsbereit sind. Hier kommt der Trick ins Spiel, den ich unter iOS und MacOS X gerade bewundert habe: Beim Systemstart lädt das System nicht wirklich das Programm, sondern es pflanzt einfach pixelgenau an die Stelle, an der das Programm vorher war einen Screenshot, den er beim herunterfahren gemacht hat. Sieht erstmal aus, als wäre die Anwendung fertig geladen und macht einen super Eindruck! Nach und nach bauen sich dann im Hintergrund die Programme auf und ersetzen dann den Screenshot durch die funktionierende Instanz.

Geniale Idee eigentlich. Blöd nur, dass die wenigsten Anwendungen nach einem Neustart nicht mehr genau so aussehen wie vorher. Daher merkt man recht bald, was eigentlich Sache ist. Bei iOS lässt sich das ganz gut retuschieren, da die Apps klein sind und verhältnismäßig schnell laden. Trotzdem macht es auch am Desktop den Eindruck, dass Apple fast as hell bootet. Das sollte Windows mal übernehmen.

Und wo wir schon beim Thema Windows übernehmen sind.. das hat Windows endlich mal übernommen: Wenn bei Apple-Produkten ein Programm oder eine App abschmiert, kommt kein “DIESES PROGRAMM REAGIERT NICHT MEHR!!1!”, sondern die Anwendung wird einfach still und heimlich abgeschossen. So realisiert man die hälfte der Abstürze schon gar nicht und fragt sich nur irgendwann, warum die Dropbox nicht mehr synct. Und wenn man es merkt, denkt man sich kurz “ups. neu öffnen.” und nicht (wie das bei Windows und Android der Fall ist) “ERMAHGERD SCHON WIEDER EIN ABSTURZ!”

Diese kleinen Dinge, die eigentlich gar nicht wirklich auffallen aber trotzdem vorhanden sind, finde ich immer wieder faszinierend. Das zeigt, dass sich die Entwickler dabei wirklich was gedacht haben. Auch wenn ich Apple nicht wirklich mag (die Firma, nicht die Produkte), haben sie einfach die besseren Entwickler (gehabt, weil die meisten zu Google wandern).

…ah, apropos.. was mich an Android stört ist der Bootvorgang. Bei Android läuft der so ab: 10 Sekunden Carrier-Logo bzw Firmenlogo, 10 Sekunden ein animierter Androide (oder was auch immer die Firmen da reingemoddet haben), was erst ruckelig abläuft und nach einmaligem Laden in den Cache viel zu schnell und anschließend das selbe nochmal. Nur wird nun der Bildschirm abgedunkelt. Das stört! Vergleichen wir es mal mit.. oh.. Apple! Ein Apfel. Immer. Bis das System gebootet ist. Das ist clean, einfach und schön.

Ordner sind überholt

Von Karim Geiger — unter Ideas, MacOS, Visionen am 08.10.2012

Ordner.. Weißt du noch, damals? Als man sein wichtiges Bankdokument noch schön in den Ordner “Wichtig” einsortiert hat? Nun.. Zugegeben, das ist heute leider immer noch so. Aber die Entwicklung geht immer mehr in die richtige Richtung. Zumindest teilweise. Wir sind mittlerweile so weit, dass fast alles digitalisiert wurde. Wir brauchen von Jahr zu Jahr immer weniger Papier. Mein Ziel seit zwei Jahren ist es, nur wenn es unabdingbar ist, auf Papier zu schreiben. Dazu gehören bis jetzt nur Berufsschule, Unterschriften beim Einkaufen und Verträgen sowie Kuzrmemos an die Generation Tod-Den-Bäumen. Der Rest – wie etwa Notizen, Einkaufslisten, Dokumente oder sonstiger Bullshit – lässt sich nahezu problemlos auf das Internet ausweiten. Dank Smartphone, PC und Tablet ist das ganze mittlerweile sogar praktischer als Papier. Vor allem, weil man seine eigene Schrift lesen kann.

Aber zurück zum Thema. Du hast also nun dein wichtiges Bankdokument, welches du in deinen Ordner “Wichtig” legst. Ob nun physikalisch oder digital ist hier egal. Später merkst du nun, dass du so viele wichtige Dokumente hast, dass eine Unterteilung doch praktisch wäre. Also legst du einen Register beziehungsweise einn Unterordner unter Wichtig mit dem Namen Bank an. Hier legst du dein Dokument nun ordentlich rein.

Da du ein sortierter Mensch bist und möchtest, dass alles seinen Platz hat, willst du nun deine Kontoauszüge ebenfalls einsortieren. Diese sind aber nicht so wichtig wie die Zugangsdaten, die bereits unter Wichtig/Bank liegen. Also legst du neben dem Ordner Wichtig einen weiteren an: Bank

Hier sollte aber auch das wichtige Bankdokument hinein. Es ist ja schließlich auch ein Dokument der Kategorie Bank. Das Problem ist, dass es schon untergebracht ist. Ab hier hast du drei Optionen: Du kopierst das Dokument und legst somit ein weiteres, unabhängiges Dokument an. Bist du am PC hast du zusätzlich de Möglichkeit eine Verlinkung hinzuzufügen. Des weiteren kannst du damit leben, dass es halt so ist und dich wichtigeren Dingen im Leben widmen.

Wäre es nicht praktischer, wenn wir weg von der sturen One-To-Many-Relationship wegkommen und ein System entwickeln, bei dem wir viel mehr Möglichkeiten haben? Gibt es doch schon! Gibt es im Thunderbird, gibt es in Google Mail, etc. Warum aber nicht im Dateisystem? Ja, bei OS X kann man auch so eine Art Label setzen, aber das meine ich nicht.

Was ich möchte, ist ein Dateimanager (optional auch ein ganzes Dateisystem.. Damit würde man aber dem gesamten Betriebssystem in die Nieren treten) der labeln kann. Soll heißen: Ich gehe von der Datei – um bei unserem Beispiel zu bleiben – Bank_Pin.pdf aus, die ich nun mit Bank und Wichtig labeln möchte. Gesagt getan. Der Datei wurden jetzt fest zwei Labels zugeteilt.

Was bringt’s? Breite den Gedanken nun auf viele Files aus. Auf mehrere hundert oder tausend Files und viele verschiedene Labels. Folgende Möglichkeit bietet sich dir nämlich nun: Anzeigeregeln!

Wie es bei Datenbanken gang und gebe ist, könnte es auch bei Dateien sein. Bei Bildern, Musik und Videos: Zeige mir alle Bilder mit dem Label Privat und Urlaub, aber ohne dem Label Meer.

Ist das genial? Das ist genial!

Update Juni 2013: Sag ich doch. Mac OS X Mavericks hats eingebaut. Mich als visionär müsste man haben. Aber Hauptsache mal meine Ideen doof finden. Habter davon!

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