Warum HTC pleite geht

Von Karim Geiger — unter Android, Smartphones, Visionen am 05.01.2014

Dass es HTC, dem Smartphonehersteller, nicht gerade gut geht, ist keine weltbewegende Neuheit. Samsung verdrängt nahezu alle Konkurrenten komplett und wer keinen Rückenwind bekommt (wie z.B. LG und Motorola von Google oder Nokia von Microsoft), der hat ein echt schweres Leben. Aus diesem Grund wird es nicht mehr all zu lange dauern, bis HTC nicht mehr unter uns weilen wird. Das wäre enorm schade, da ich deren Smartphones eigentlich immer sehr bevorzugt habe, auch, wenn das HTC One ein Reinfall war.

Was macht HTC so besonders? Nun, HTC ist neben Apple die einzige Marke, die Wert auf das Äußere legt. Während Samsung, LG und co. möglichst praktische und billige Gehäuse aus Plastik bauen, priorisiert HTC hochwertigere Materialien und bessere Verarbeitung. Außerdem setzt HTC auf Innovation und überlegt sich, welche Features den Nutzern gefallen könnten. Dadurch bekommen Smartphones dann beispielsweise eine Infrarot-Fernbedienung und HTC Sense spendiert. Doch auch die inneren Werte sind HTC nicht egal. Bei den Premium-Smartphones ist stets die aktuellste Hardware verbaut.

Aber all das kostet Geld. Um das auszugleichen fährt HTC jedoch eine falsche Strategie. Während sie versuchen mit ihren High-Class-Geräten eine Konkurrenz zu Apple zu bieten, bauen sie nebenher Smartphones wie das Wildfire, welche billig in der Produktion sind und an die nicht so anspruchsvolle Kundschaft rausgehen um die High-Class-Entwicklung zu finanzieren. Ein gewaltiger Fehler.

Viele tasten sich langsam an die Smartphone-Welt heran. Oft hört man “zum Einstieg ist mir ein gutes Smartphone nicht wichtig, deswegen habe ich mir das XYZ vom Noname-Hersteller Soundso gekauft”. Viele kaufen auch als erstes Smartphone ein billiges HTC-Phone, da es.. naja.. billig ist. Die meisten Anwender sind mit diesem Billigphone aber nicht ansatzweise zufrieden, da es langsam ist, nicht genug Speicher hat, eine alte Android-Version installiert hat, der Akku nicht lange hält, etc. pp. Die Liste ist endlos weiterzuführen. In diesem Moment steht immer jemand neben einem, der ein iPhone oder ein Samsung Galaxy Sx hat, der dann sagt “ja, ich hab das Problem nicht. Meins funktioniert”. Ist ja auch ganz logisch. Er hat das Doppelte wenn nicht sogar das Dreifache dafür bezahlt. Doch das geht im Gespräch unter. Das Fazit, das diese Person dann zieht, ist: “HTC ist scheiße. Das nächste Handy wird ein Samsung.” Das Problem hierbei ist, dass der normale Anwender nicht zwischen Modell und Hersteller differenziert. Achte mal darauf, wenn du bei Gesprächen zuhörst. Wenn jemand fragt, was man für ein Handy hat, kommt als Antwort entweder “ein iPhone”, “ein Galaxy Sx” (hier wird interessanterweise differenziert), “ein Samsung”, “ein HTC” oder “ein Huawei”.

Der nächste Punkt, den HTC – aber auch Samsung – falsch machen: Es gibt unendlich viele Versionen mit unendlich vielen Features. Guckt man sich mal die Modelle an, die es allein zum HTC One gibt, dann sind das: HTC One, HTC One Vanilla, HTC One Mini, HTC One Max, HTC One SV, HTC One XL, HTC One S, HTC One V, HTC One X.. hab ich irgendeins vergessen? Kommt schon HTC. Ist das euer Ernst? Wer blickt da noch durch? Wenn du nicht gerade in einem entsprechenden Fachgeschäft arbeitest oder es nicht dein Hobby ist, alle Smartphones zu kennen, bin ich mir sicher, dass niemand, aber auch gar niemand in der Lage ist, die Smartphones einzuordnen.

Ein weiteres Problem ist HTC Sense. Die Features sind ja alle schön und gut, aber warum muss dadurch das gesamte OS verunstaltet werden, und vor allem: warum muss das ruckeln? Wenn ihr schon unbedingt ein angepasstes OS liefern müsst um ein größeres Featureset zu haben, dann macht es möglichst unabhängig vom Core-System oder bietet wenigstens die Möglichkeit das Standard-System wiederherzustellen. Das hilft erstens bei der Usability, da jeder, der schon einmal ein Android-Smartphone in der Hand hatte mit HTC klarkommen würde, andererseits auch bei der Performance sowie beim Update-Support. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht gerade Spaß macht jedes Update komplett durchzupatchen und zu testen, damit es bei jedem Smartphone funktioniert.

Und das ist der nächste und letzte Punkt: Quality Assurance. Das, was fast nirgends gut läuft. Auch bei mir nicht. Trotzdem ist es essenziell. Was bei Apple dank Steve Jobs immer wunderbar funktioniert hat und jetzt (siehe iOS 7) sehr nachgelassen hat, ist die Qualitätssicherung. Alles, was nicht idiotensicher war und nicht zu 99% fehlerfrei und innovativ war (egal ob die Innovation jetzt geklaut wurde oder nicht), wurde eingestampft oder angepasst, bis das Endresultat nahezu perfekt war. Das funktioniert bei Samsung was die Software angeht sehr gut. Samsungs TouchWiz bietet wesentlich weniger Fehler als beispielsweise HTC Sense.

Die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst: Wenn HTC erfolg haben möchte, müssen sie die billigen Smartphones einstellen und sich ausschließlich auf Premium-Hardware konzentrieren, die Auswahl der Telefone filtern und nur vollendete Systeme anbieten, das Betriebssystem nicht zu arg entfremden und zu guter Letzt die Hard- und Software intensiv testen.

Was ist deine Meinung zu diesen Punkten? Worauf legst du bei Smartphones wert? Und was glaubst du, wie HTC in Zukunft aussehen wird?

Coin

Von Karim Geiger — unter Visionen am 17.11.2013

Am 29.02.2012 21:35, schrieb Karim Geiger:
Hi *,

ich hab mich heute über die vielen unterschiedlichen Karten im
Geldbeutel aufgeregt, die ja doch einiges an Platz wegnehmen und immer
mehr werden: Kreditkarte, EC-Karte, BahnCard, Busfahrkarte, ADAC-Karte,
Versicherung, etc...

Warum gibt es nicht eine universelle Karte, auf der die ganzen Daten
(elektronisch) gespeichert werden - vielleicht sogar mit Minidisplay
oder soetwas.

Wenn es einen Hardware-Switcher o.ä. an der Karte gibt, der immer nur
eine gespeicherte Karte an das System raus gibt, fällt das kollektive
Sammeln von Kartendaten doch auch weg, oder? So kann man dann zwischen
Kreditkarte 1 und Kreditkarte 2 beispielsweise wechseln.

Diese Mail ging am 29.02.2012 an eine firmeninterne Mailingliste. Die Antworten darauf waren entweder “braucht doch keiner”, “läuft in Zukunft alles über das Telefon” oder “ist zu unsicher”.

Aufgrund des großen Anklangs und dem vergleichbar hohen Aufwand habe ich die Idee natürlich sofort wieder verworfen, bis mir vor kurzem jemand den Link zu Coin geschickt hat. Das in 2014 startende Projekt ist eine exakte 1 zu 1-Kopie meiner Idee: Eine Verknüpfung von beliebig vielen Karten, welche per Hardwarebutton und Minidisplay gewechselt werden können. Zugegeben, das Feature, dass die Karte via Bluetooth meckert, wenn sie vom Smartphone entfernt wird, ist neu, aber die Grundidee ist exakt die selbe.

Theoretisch könnte ich also mittlerweile auf der faulen Haut liegen und meine Millionen zählen, die ich dank der Umsetzung der Idee gemacht hätte. Wär ja nicht das erste mal, dass Ideen von mir, die erst für sinnlos oder unnütz gehalten werden, umgesetzt werden. Ärgerlich. Mal gucken, welche Idee als nächstes umgesetzt wird. Auf meiner Liste stehen noch ein paar.

Leserbrief zu “Das Internet und Ubuntu”

Von Karim Geiger — unter Ubuntu, Visionen am 11.08.2013

Cover

Johannes Wolf war so nett und hat mir einen – in meinen Augen beachtlichen – Leserbrief zukommen lassen, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Er bezieht sich auf den Post “Das Internet und Ubuntu”, in der ich meine Zukunftsansicht von Ubuntu und dessen neuem Konzept preisgebe.


Leserbrief zu Revision #17 – Das Internet und Ubuntu

– Eine wirtschaftliche Betrachtung

Ich halte den Traum vom hauptsächlichen Produkt „Ubuntu“ für eine Seifenblase, die platzen wird. Prognosen, dass sich alle Menschen auf ein System, etc. einigen kommt nur ganz selten vor und ich muss zugeben, dass mir momentan nicht mal eines einfällt. Ausser natürlich Vereinbarungen, die von den Firmen oder Organisationen (wie Normung, etc.) selbst getroffen wurden. Selbst bei Nischenmärkten wie „Hausgerätesteuerungen“ gibt es mehrere Anbieter, die sich gut m Markt positioniert haben.

Wir müssen bei dem Thema Devises mehrere Dinge beachten.

Zum Einen, die Seite der Nutzer, User. Da gibt es unterschiedliche Rollenprofile. Die man auch unterschiedlich einteilen kann. Z.B. ist eine Einteilung mit sogenannten „Sinusmilieus“ (siehe Google-Bildersuche, da sinusvision nur noch gegen Bezahlung Daten rausrückt). Da gibt es beispielsweise Leute, wie uns die relativ früh neue Technik ausprobieren und begeisterungsfähig sind und in der Regel auch Produkte vorantreiben (insbesondere auch IT‘ler), im Gegensatz zu den eher konservativ denkenden Leuten, die eine gewisse Skepsis gegenüber Technik an den Tag legen (z.B. haben laut dem Müller-text auf zdf.de nur 35 % in Deutschland überhaupt ein Smartphone). Auch spielen in den Unterschiedlichen Kundenprofilen andere Kriterien eine Rolle, wie Preis, Status, Wichtigkeit des Produkts fürs eigene Leben, etc.)

Dann die Betrachtung der Hersteller, die auf dem Markt auch nicht unbedingt versuchen zu schlafen. In jedem Unternehmen sind Leute für die Entwicklung und Marktbeobachtung zuständig. Wirklich untergehen werden Unternehmen in der Regel nur, zwecks Misswirtschaft, keine Investitionen mehr, bzw. wenn sie neue Technologieen verschlafen und nicht mitziehen. Auch ein Skandal kann ein Unternehmen nach hinten werfen. Hinter den Unternehmen stehen also hunderte von Leuten, die Bezahlt werden wollen und versuchen mitzuziehen. Hier spielt auch eine Rolle in wie fern das Unternehmen bzw. das Produkt beworben werden kann (finanzielle Mittel und emotionales Empfinden gegenüber den Produkten: Lifestyle etc.). Und die Funktionen, die mache Produkte besser machen, gar ausmachen werden von den Anderen kopiert bzw. implementiert – teils auch auf anderer Art und Weise.

Weiter fehlen uns noch die Entwickler im Speziellen und die Zwischenhändler. Die kann man aufteilen, in die Personen, die Geld verdienen müssen und die die Ideologisch an die Apps herangehen und sich freuen, wenns was abwirft.

Die Betrachtung, dass das Produkt sich am Markt durchsetzt, das am Besten für Alle ist ist leider sehr Ideologisch und trifft nicht immer zu. Beispielsweise gab es neben BluRay auch HD DVD. Soweit ich das weiss, war angeblich HD DVD die bessere Qualität, aber BluRay hatte eine größere Anzahl an Unternehmen, die das Unterstützten (angeblich hatte die Pornoindustrie den ausschlaggebenden Stoss gegeben, dass sich BluRay durchsetzte).

Bei Unternehmen wie Media Markt, die die Endgeräte vertreiben müssen, muss die Gewinnspanne höher sein. Denn das Produkt, an dem der Händler am meisten verdient (das Verhalten trifft nicht unbedingt auf den Verkäufer im Geschäft zu, der dir das Teil erklärt, eher auf das Management und Einkauf etc.), wird häufig auch besser platziert stehen, bzw. besser beworben werden (die Diskussion über Handelsmarken und Herstellermarken und die möglichen Modelle, können wir gern wann anders besprechen). Versucht man nur übers Internet zu vertreiben, wird man nicht den kompletten Markt erreichen, da auch heute noch viele (Kernzielgruppe 35+) lieber einen persönlichen Ansprechpartner bei technischen Geräten haben, als im Internet zu bestellen (ergo, hier wieder die Frage welches Produkt am Besten an den Mann gebracht wird/z.B. höchsten Gewinn abwirft).

Jetzt kann man noch Open Source und geschlossene Systeme gegenüber stellen. Bis vor schätzungsweise 10 Jahren dachten viele, dass geschlossene Systeme eigentlich keine Chance haben, weil Dritthersteller von Rechnern wie Asus, Dell etc. dann keine Marktberechtigung mehr haben und der Kunde aufgrund verschiedener Kriterien (wie Abgrenzung, Statussymbole etc.) auch die Differenzierung gegenüber Kollegen, Freunden etc. wollen. Heute haben beide Systeme ihre Berechtigung. Der Open Source Markt lässt Individualismus zu und geschlossene Systeme machen es aus Kundensicht (DEU) häufig leichter, ohne drüber nachzudenken, einen gewissen Qualitätsstandard einzukaufen (deswegen rennen viele in anderen Städten zu Läden, die sie kennen, wie MC Donalds, Starbucks etc., als zu einem kleinen Laden zu gehen, dessen Qualität sie nicht einschätzen können). Das ist meines Erachtens auch ein Grund, warum Open Source Unternehmen immer mehr versuchen mit der Produktmarke auch einen gewissen Standard zu etablieren (z.B. Normung bei der Appgestaltung).

Betrachtet man den Mobilfunkmarkt, stellt man beispielsweise auch fest dass es regionale Unterschiede gibt. In den einzelnen Gebieten ist O2 oder E-Plus oder T-Mobile Marktführer. E-Plus begann beispielsweise mit der Idee auch Untergruppen im Markt Raum zu geben (wie Discotel [günstigster Anbieter, laut meinem Kenntnisstand], Alditalk, etc.).

Fazit: Ich halte Ubuntu, neben iOS und Android für ein sehr attraktives System. Aber letztlich wird es aus meiner Sicht keine Reduzierung auf 1-2 Anbieter im Markt geben, an die sich die Endkunden ketten werden. Der Markt ist aktuell noch wachsend und so wird es weiterhin eine Differenzierung geben. Das Einzige was ich mir auf lange Zeit vorstellen kann und was ich glaube, dass sich bei einem nicht mehr wachsenden Markt etablieren wird, ist die Normung auf gewisse Übertragungsprotokolle im Open Source-Markt. Das heißt, dass jedes Gerät und jedes Betriebsystem irgendwann miteinander kommunizieren kann und sich gegenseitig synchronisiert. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg – ich kann mir das frühestens in 5 Jahren vorstellen, wenn Tablets, TV-Geräte und -Boxen, Smartphones und Rechner bei jedem Zuhause stehen, bzw. viele schon zu Zweitgeräten greifen.

gez. JoeesWolf


Ich möchte gerne detailliert auf das Feedback eingehen und meinen Senf dazu einreichen, jedoch brauche ich dazu etwas Zeit, welche ich momentan nicht habe. Wie ich darauf reagieren werde (ob ich mit ihm – sofern er damit einverstanden ist – eine Skype-Diskussion aufzeichne oder ob ich in Textform antworten werde) weiß ich noch nicht. Ich möchte mich aber herzlichst bei ihm bedanken und natürlich auch alle anderen Leser dazu aufrufen ihre Meinung zu einem beliebigen Thema auf diesem Blog kund zu tun. Leserbriefe sind immer willkommen!

Update: Es ist soweit, der Podcast ist live. Hier kannst du ihn anhören!

Web 3.0

Von Karim Geiger — unter Facebook, Internet, Visionen am 15.06.2013

Cover

Das Web 2.0 ist langsam ein alter Hut und wir bewegen uns in Richtung Web 3.0. Während viele Websites noch versuchen, auf das Konzept des sozialen Netzes aufzuspringen, entwickelt sich das Internet langsam und ohne dass die Nutzer es merken weiter. So wird bald ein Web entstehen, wie wir es uns alle wahrscheinlich nicht wünschen. Ich habe mal versucht, dir meine Vorstellung des Internets in 5 bis 10 Jahren nahezubringen.

Das “freie Netz”, wie wir es kennen wird vermutlich nicht mehr wirklich existieren. Es ist natürlich noch vorhanden, aber wird sich denke ich ähnlich verhalten wie die heutigen Newsgroups. Die meisten kennen es nur als Download-Plattform, früher war es Kommunikationsmittel Nummer Eins. Das, was wir derzeit noch Browser nennen, wird in ferner Zukunft keine große Rolle spielen. Und Domains sind sowieso obsolet.

Wir werden ein Programm haben, das Facebook (oder Google, bin mir nicht ganz sicher, wer den Größeren hat. Gehen wir einfach mal von Facebook aus) öffnet und nichts anderes. Am Handy haben wir Facebook OS (das erste Facebook-Phone gibt es ja schon) und am Laptop eventuell so etwas ähnliches wie Chrome OS, wobei ich mir damit noch nicht sicher bin. Fakt ist aber, dass wir keinen Browser mehr haben. Wir haben keine Millionen von Websites, die alle anders aussehen, vollgestopft mit Werbung sind und alle wirr in der Gegend rumlinken. Wir haben eine zentrale Anlaufstelle: Facebook.

Auf Facebook kann man heute (Stand 2013):

  • Chatten (ICQ, Jabber, SMS, …)
  • News lesen (Google News, RSS, …)
  • Freunde verwalten (Kontakte, Email, …)
  • Das Internet durchsuchen (Google, Bing, …)
  • Werben (Google AdWords, …)
  • Events planen (Private Website, …)
  • Sich informieren (Wikipedia, …)
  • Bilder/Videos sharen (Instagram, YouTube, …)
  • Spielen (Travian, …)
  • Und so unfassbar viel mehr..

Facebook hat jetzt schon einen Großteil der Dienste abgelöst, die damals noch alle ein unterschiedliches Design hatten und einzeln synchronisiert und gepflegt werden mussten. Was jetzt noch fehlt um das gesamte Internet im Heimanwenderbereich zu “übernehmen” sind Foren, Shops und Downloads. In vielen dieser Bereiche arbeitet Facebook an einer Umsetzung. einen Blog kann man beispielsweise mit seinen Abonnements verwirklichen, Downloads gibt es schon auf dem Smartphone und der Rest wird auch bald kommen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Möglichkeit, andere etwas entwickeln zu lassen und damit Geld zu verdienen. FarmVille und co machen vor, dass es funktioniert. Auch das wird noch erweitert werden, sodass Firmen zukünftig die Möglichkeit haben werden, Content und Anwendungen für Facebook (natürlich abgesegnet durch das QA-Team) bereitzustellen.

Nachdem es nicht mehr wirklich nötig ist, einen neuen Tab aufzumachen um zu gucken, wie das letzte Fußballspiel ausging oder um herauszufinden, wann Barack Obama von seinem Amt zurückgetreten ist, wird dieser Aufwand auch nicht mehr betrieben werden. Man guckt eben im in Facebook integrierten Wikipedia nach (ist übrigens heute schon so bei automatisch generierten Seiten) oder sieht sich ein Video im Videobereich an.

Facebook wird zum Browser

Facebook wird zum Browser

Viele große Fimen werden ihr Augenmerk verstärkt auf Facebook legen und dort die Produkte oder Services vermarkten, weil es wesentlich einfacher ist, als einen Webdesigner für die Homepage zu beschäftigen. Das World Wide Web wird sich immer mehr auf Facebook zentrieren, weil ja sowieso so gut wie jeder da ist und jeder es benutzen kann. Bald gibt es keine URL-Leiste mehr und bald keine Browser mehr. Wozu auch? Es ist ja alles in Facebook integriert.

Irgendwann wird niemand mehr auf die Idee kommen auf firmenname.com zu gehen oder die Frage in Google einzutippen. Man hat Facebook ja sowieso gerade offen. Das Web wird langsam zu Nerdwissen und beschränkt sich auf unternehmensinterne Services, kleine Dienste, spezielle Informationsquellen, Pornos, illegale Downloads und löst langsam die Newsgroups ab.

Wenn nicht bald etwas ganz gravierendes passiert, wird das meiner Meinung nach die Zukunft des Internets sein. In vielen Punkten finde ich den Plan von Zuckerberg nicht schlecht, weil es das Internet gerade für Normalanwender vereinfacht, alle Informationen bündelt und es endlich ordnet und strukturiert, was Yahoo! und Google ja vergebens versuchen. Doch natürlich hat das auch riesengroße Nachteile. Das Medium Internet wird nicht mehr der Punkt sein, an dem kleine Start-Up aus dem Boden sprießen und neue Ideen von heute auf morgen geboren werden. Es wird von großen Konzernen regiert. Ähnlich wie das Fernsehen, das Radio, das Auto, der Immobilienmarkt und sonst jede andere Branche. Aber es wird eine neue Innovation geben, die nach dem Internet kommt und das WWW zum Radio unter den Fernsehern macht.

Update 1. Mai 2014: Es beginnt. Google Chrome entfernt die URLs. Sie werden im Web 3.0 nicht mehr gebraucht.

Bildquelle

Warum der Google Reader eingestellt wird

Von Karim Geiger — unter Google, Steve Jobs, Visionen am 26.03.2013

google-readerIch persönlich finde den Google Reader eine der wichtigsten Websites im ganzen Internet. Er bietet(e) mit die Möglichkeit, alle Seiten, die mich mit Informationen beglücken zu überwachen. Um so trauriger ist es für mich, dass Google dem Reader den Gnadenschuss verpasst hat. Im Nachhinein ist feedly sogar die bessere Alternative, trotzdem habe ich mich gefragt, warum der Reader dran glauben musste.

Die offizielle Begründung ist ja, dass damit kein Geld verdient werden kann. Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, ist das völliger Bullshit. Erstens hätte Google im Reader Werbung einbinden können, weswegen garantiert keiner gemeckert hätte, zweiten ist Google darauf nicht angewiesen und drittens verursacht der Reader bei den abonnierten Blogs doch einiges an Traffic. Und auf diesen Blogs ist wiederum Werbung durch Google AdSense geschaltet. Der Punkt, dass damit also kein Geld verdient werden kann fällt aus meiner Sicht also weg.

Ein weiterer Grund, den man des öfteren im Internet hört ist, dass Google dadurch nicht genug Nutzerinfos sammeln konnte. Unser alter Datenkrake Google legt viel Wert darauf, das Surfverhalten des Nutzers zu analysieren und basierend darauf Resultate in der Google Suche, Google Now und co anzupassen. Natürlich wird auch die AdSense-Werbung auf den verschiedenen Seiten angepasst. Das merkt man ganz deutlich bei Schuhen. Sobald man einmal auf Amazon der Zalando (unfreiwillig) nach Schuhen sucht, bekommt man die darauf folgende Woche überall nur noch Werbung für Schuhe eingeblendet.

Man kann mir erzählen, was man will, aber dass Google durch den Reader nicht genug Produktinfos zu einem Nutzer gesammelt hat, ist doch wohl Käse. Wie viele Leute (einschließlich mir) hatten denn im Reader Schnäppchenblogs? Wie viele lassen sich über die neusten Geräte in der Branche informieren? Das wäre genug Markt, um AdSense gezielt an den Surfer anzupassen.

Da all diese Gründe quatsch sind und Google sich mit Sicherheit Gedanken über die Schließung des Readers gemacht hat, kommt hier meine eigene Theorie, warum Google in letzter Zeit so unfassbar viele Dienste und Funktionen einstellt: Noch vor Steve Jobs Tod haben die Google-Gründer eine Mail von dem Apple-Chef bekommen, in der Steve erklärt hat, welche Taktik Apple fährt – die übrigens durch Mr. Cook gerade zunichte gemacht wird. Leider finde ich das Schreiben nicht mehr, daher nun frei aus der Erinnerung:

Apples “Geheimnis” ist, dass sie sich immer nur auf ein Produkt fixieren. Es gibt nur ein Modell des iPhones, eines des iPads (ja.. war wohl nichts), etc. Zudem stellt Apple alle Produkte, die großen Anklang finden, ein. Beispiele wären hier Apple Ping und der Apple Mac Pro. Google tut es nun Apple gleich und stellt alle Dienste, die nur unnötig Support und Wartungszeit kosten ein. So wird demnächst garantiert auch Google Tasks, Google Toolbar, Google Video, Google Blogsearch und viele mehr eingestellt. Doch auch an bestehenden Diensten wird abgespeckt. Funktionen, die die breite Masse nicht braucht, werden abgeschaltet. So zum Beispiel Blocked Sites und demnächst vermutlich auch einige/alle Labs aus Google Mail und Google Kalender.

Ich persönlich finde es schade, dass Google nun auch diese Schiene fährt, kann es aber auch verstehen. Und so bietet Google anderen Anbietern die Möglichkeit, ihre Kompetenz auf die Probe zu stellen, macht uns nicht ganz so Google abhängig und gibt den Entwicklern mehr Zeit sich auf die Kernprodukte von Google zu fixieren. Wenn Tasks allerdings abgeschaltet wird, werde ich weinen.

Das Internet und Ubuntu

Von Karim Geiger — unter Android, Google, Internet, iOS, Linux, Tablets, Ubuntu, Uncategorized, Visionen, Windows am 02.03.2013

allosIch glaube ja, dass das Internet so wie du es heute benutzt nicht mehr lange existieren wird. Wer in den letzten Jahren mal den Smartphone-Markt verfolgt hat, sieht folgende Entwicklung: Zu iOS kam Android, dann kam Windows Phone, webOS, Meego und noch ein paar kleine, die nicht lange überlebt haben. Jetzt gibt es Ubuntu Phone und Firefox OS. In den nächsten Monaten werden wir als Konsumenten also folgende Systeme zur Auswahl haben: iOS, Android, Windows Phone, Ubuntu Phone und Firefox OS. Also 5 verschiedene Systeme, die sich für den 0815-Nutzer nicht wirklich unterscheiden. Alle haben sie Apps, alle sehen sie etwa gleich aus und machen das selbe. Das Problem ist nur, dass es 5 unterschiedliche Systeme sind und die App-Entwickler somit auch 5 verschiedene Anwendungen schreiben müssen. Also gibt es auf jedem System Apps, die es auf dem anderen nicht gibt. Auf dem einen sind die Apps besser, auf dem anderen schlechter, hier geht das nicht, dort geht dies nicht. Durch die parallele Entwicklung so vieler Apps geht viel Zeit und auch viele Ressourcen verloren, die anderweitig vielleicht viel besser zu gebrauchen wären. Und nicht nur das: Auch der Verbraucher ist total überfordert. Warum Apple so erfolgreich ist, dürfte mittlerweile den meisten klar sein: Sie haben immer ein einziges Produkt (gehabt). Ein iPhone, ein iMac, ein iPad. Und nun zum Vergleich Samsung: Galaxy S3, Galaxy Nexus, Galaxy Note II, Epic 4G, Droid Charge, Galaxy S, … da blickt doch niemand mehr durch. Keiner weiß, was er kaufen soll. Und bevor man sich Tagelang mit dem Thema befasst kauft man halt etwas, das jeder hat und funktioniert: Das iPhone. Und wenn man schon dabei ist, kann man ja gleich noch das iPad kaufen. Synchronisiert ja alles so schön.

Apropos Synchronisation: Das ist das, was mir persönlich am wichtigsten ist. Ich hasse es, meine Kontakte, Mails, Daten, Kalender, etc. auf jedem Gerät, das ich habe synchron zu halten. Und auch das Anpassen an das andere UI des anderen Gerätes ist ebenso nervig. Optimal wäre daher folgendes: Ein System auf Computer, Tablet, Smartphone und Fernseher. Android hat das Problem als erstes erkannt und es geschafft, das System sowohl auf dem Handy als auch auf dem Tablet zum Laufen zu bringen. Mit den selben Apps und den selben Daten. Und nein, Apple hat das nicht geschafft. Schonmal versucht, eine iPhone App auf dem iPad laufen zu lassen?

Dass Android auf dem Tablet nicht optimal ist, da es primär ja ein Smartphone-System war, hat Microsoft gemerkt und sofort gegengesteuert. Sie haben jetzt Windows Phone 8 für das Smartphone, Xbox für den Fernseher und Windows 8 für Tablet und PC. Look and Feel ist hier bei allen Systemen mehr oder weniger gleich. Da man aber mit dem Modern-UI (Diesen Kacheln) nicht sonderlich gut arbeiten kann, gibt es immer noch den Windows 7-Look auf manchen Tablets und auf dem PC. Und das ist der Grund, warum Windows 8 sch*%ße ist. Man hat zwei Interfaces, die man kombinieren muss. Das ist lästig und will keiner.
ubuntu-devices-familyUnd jetzt kommts: Ubuntu hat aus den Fehlern von iOS, Android und Windows gelernt und das (in meinen Augen) beste Konzept geschustert: Ubuntu auf dem Desktop, Ubuntu on Tablets auf dem Tablet, Ubuntu on Phones auf dem Smartphone und Ubuntu TV auf der Glotze. Das Konzept scheint perfekt: Das gleiche UI auf allen Bildschirmen, sowohl mit der Hand als auch mit der Maus als auch mit der Fernbedienung intuitiv bedienbar. Apps, die auf allen Systemen laufen und ein Gerät mit allen Daten. Mit Ubuntu ist es in Zukunft also (zumindest theoretisch) möglich das Smartphone in das Tablet zu stecken, das Tablet in das Notebook (So kennen wir es bisher vom ASUS PadFone) und das Noteb.. nein, das Smartphone in den Fernseher. Mit der Leistung, die ein modernes Smartphone bietet, kann man meines Erachtens nach gut arbeiten. Hoffen wir also, dass die aktuell ziemlich verbuggte Beta von Ubuntu for Phablets bald in einen Stable-Release kommt und die Hardware-Hersteller nicht den selben Fehler wie bei Samsung machen.

Aber zurück zu meinem eigentlichen Thema, über das ich heute meckern wollte: Die Fragmention im Internet. Im Internet gibt es genau wie auf dem Smartphone-Markt unzähliche Seiten, die genau das gleiche machen: Facebook, Google+ und Twitter – Maxdome, Lovefilm und Watchever – Spotify, Simfy und Napster – Google, Yahoo und Bing und nicht zu vergessen die unzählichen Blogs, Foren, Websites, etc. pp. Die Liste ist wirklich endlos. Sicher, das ist das, was das Internet zu dem gemacht hat, was es ist, aber langsam wird das Internet zu einem Platz, der von absolut jedem verwendet wird. Früher waren nur Nerds im Netz, die alle genau wussten, was sie machen. Heute hat jeder Internet, egal ob Kleinkind, Großmutter, Hausfrau, Techie oder wer auch immer. Die Masse ist bequem, das Internet jedoch ganz und gar nicht. Dienste wie Google haben sich als Aufgabe gesetzt, das Chaos das sich Internet schimpft, etwas übersichtlicher zu machen. Aber man sieht, dass das nicht ganz einfach ist: Trotz jahrelanger Arbeit und unglaublichen Algorithmen geballt mit unfassbarer Serverpower, die das Netz durchsucht, ist es Google nicht gelungen die einfachsten Fragen zu beantworten. “Wo finde ich das beste Handy?” leitet nur an eine unendliche Liste an komischen Websites, die alle anders aussehen und eine komplette Anpassung des Nutzers erfordern.

Man erinnert sich: Android hat auch so angefangen. Es gab keine Designrichtline und jede App sah anders aus. Die eine schön, die andere grausam. Und das hat irgendwie nicht wirklich funktioniert. Jeder fand, dass iOS Apps besser sind. Und das liegt einfach daran: Jeder weiß, wie sie zu bedienen sind, weil sie gleich sind. Mittlerweile gibt es auch bei Android Designrichtlinien, an die man sich halten sollte. Und so wird auch das Internet gezähmt werden. Natürlich geht sowas nicht über Nacht, aber ein großer Teil wurde schon migriert. Facbeook, Google, Amazon und co. bereiten immer mehr Content auf, der dann in einheitlichem Design ausgegeben wird. Einfache, statische Websites gibt es so gut wie gar nicht mehr im Internet und der Trend geht zur Vereinheitlichung. Auch die Art, wie man sich Software beschafft zeigt das ganz deutlich. Bei Windows ist es immer noch Gang und Gebe die gewünschte Anwendung von irgend einer dubiosen Seite aus dem Netz zu laden. Mit Windows 8 gibt es aber endlich den Windows Store, der eben das abschafft. Linux hat das Konzept eines Stores schon seit ich denken kann durch Repositories gelöst.

Ich bin also gespannt, wie sich die Technik in den nächsten 10-15 Jahren entwickelt und wann es das nächste Informationsmedium geben wird, das das Internet ablösen wird.

Zu diesem Beitrag gibt es einen Leserbrief, einen Podcast und eine Fortführung der Theorie.

internet_fragmentation

Ordner sind überholt

Von Karim Geiger — unter Ideas, MacOS, Visionen am 08.10.2012

Ordner.. Weißt du noch, damals? Als man sein wichtiges Bankdokument noch schön in den Ordner “Wichtig” einsortiert hat? Nun.. Zugegeben, das ist heute leider immer noch so. Aber die Entwicklung geht immer mehr in die richtige Richtung. Zumindest teilweise. Wir sind mittlerweile so weit, dass fast alles digitalisiert wurde. Wir brauchen von Jahr zu Jahr immer weniger Papier. Mein Ziel seit zwei Jahren ist es, nur wenn es unabdingbar ist, auf Papier zu schreiben. Dazu gehören bis jetzt nur Berufsschule, Unterschriften beim Einkaufen und Verträgen sowie Kuzrmemos an die Generation Tod-Den-Bäumen. Der Rest – wie etwa Notizen, Einkaufslisten, Dokumente oder sonstiger Bullshit – lässt sich nahezu problemlos auf das Internet ausweiten. Dank Smartphone, PC und Tablet ist das ganze mittlerweile sogar praktischer als Papier. Vor allem, weil man seine eigene Schrift lesen kann.

Aber zurück zum Thema. Du hast also nun dein wichtiges Bankdokument, welches du in deinen Ordner “Wichtig” legst. Ob nun physikalisch oder digital ist hier egal. Später merkst du nun, dass du so viele wichtige Dokumente hast, dass eine Unterteilung doch praktisch wäre. Also legst du einen Register beziehungsweise einn Unterordner unter Wichtig mit dem Namen Bank an. Hier legst du dein Dokument nun ordentlich rein.

Da du ein sortierter Mensch bist und möchtest, dass alles seinen Platz hat, willst du nun deine Kontoauszüge ebenfalls einsortieren. Diese sind aber nicht so wichtig wie die Zugangsdaten, die bereits unter Wichtig/Bank liegen. Also legst du neben dem Ordner Wichtig einen weiteren an: Bank

Hier sollte aber auch das wichtige Bankdokument hinein. Es ist ja schließlich auch ein Dokument der Kategorie Bank. Das Problem ist, dass es schon untergebracht ist. Ab hier hast du drei Optionen: Du kopierst das Dokument und legst somit ein weiteres, unabhängiges Dokument an. Bist du am PC hast du zusätzlich de Möglichkeit eine Verlinkung hinzuzufügen. Des weiteren kannst du damit leben, dass es halt so ist und dich wichtigeren Dingen im Leben widmen.

Wäre es nicht praktischer, wenn wir weg von der sturen One-To-Many-Relationship wegkommen und ein System entwickeln, bei dem wir viel mehr Möglichkeiten haben? Gibt es doch schon! Gibt es im Thunderbird, gibt es in Google Mail, etc. Warum aber nicht im Dateisystem? Ja, bei OS X kann man auch so eine Art Label setzen, aber das meine ich nicht.

Was ich möchte, ist ein Dateimanager (optional auch ein ganzes Dateisystem.. Damit würde man aber dem gesamten Betriebssystem in die Nieren treten) der labeln kann. Soll heißen: Ich gehe von der Datei – um bei unserem Beispiel zu bleiben – Bank_Pin.pdf aus, die ich nun mit Bank und Wichtig labeln möchte. Gesagt getan. Der Datei wurden jetzt fest zwei Labels zugeteilt.

Was bringt’s? Breite den Gedanken nun auf viele Files aus. Auf mehrere hundert oder tausend Files und viele verschiedene Labels. Folgende Möglichkeit bietet sich dir nämlich nun: Anzeigeregeln!

Wie es bei Datenbanken gang und gebe ist, könnte es auch bei Dateien sein. Bei Bildern, Musik und Videos: Zeige mir alle Bilder mit dem Label Privat und Urlaub, aber ohne dem Label Meer.

Ist das genial? Das ist genial!

Update Juni 2013: Sag ich doch. Mac OS X Mavericks hats eingebaut. Mich als visionär müsste man haben. Aber Hauptsache mal meine Ideen doof finden. Habter davon!

Bildquelle